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Ich war vor drei Wochen beim Zahnarzt weil ich das Gefühl hatte das meine Füllung (linke untere Backenzahn) kaputt war. Die Zahnärztin fing dann auch gleich munter an zu bohren und machte den Zahn daneben auch gleich mit wg. (angeblichen) Karies. Als die Betäubung nachließ hatte ich tierische Zahnschmerzen und ging zu einem anderen Zahnarzt da die Schmerzen kaum auszuhalten waren. Dieser musste eine Wurzelbehandlung machen. Es war wohl bis zur Wurzel ein riesen Loch gebohrt wurden und darauf die Füllung gesetzt.
Leider entzündeten sich beide Zähne und es fing an zu eitern. Mein Zahnarzt versuchte zwei Wochen lang die Entzündung in den Griff zu bekommen, da er die Zähne nicht ziehen wollte (wichtigste für ihn ist die Zahnerhaltung).
Wir sprachen in einer Sitzung kurz über die Alternativen wenn die Zähne doch gezogen werden müssen. Obwohl das nur theoretisch ist und wir ja den Zahn erhalten wollen. Er empfiel mir keine Brücken sondern eher Implantate.
Daraufhin unterschrieb ich ihm einige Behandlungsblätter wo erklärt war wie ein Implantat gesetzt wird, Risiken etc. ... darunter zeigte er mir auch kurz eine Aufstellung was Implantate kosten (ca. 5.000 EUR) ... diese sollte ich auch an der Seite unterschreiben - aber es gab kein spezielles Feld wo ich eine Zustimmung zur Behandlung gegeben habe.
Dies sei nur zur Dokumentation ... ist für ihn wichtig weil er zertifiziert ist und er regelmäßig von einer Behörde ?!? kontrolliert wird erklärte er mir.
Ich habe auch keine Kostenplan oder ähnliches mitbekommen - habe auch nicht weiter nachgefragt weil wir ja die Zähne nicht ziehen wollen und wir nur theoretisch gesprochen haben.
Nach einer Woche mit höllischen Schmerzen und einigen Sitzungen wo er regelmäßig ein Medikament austauschte mussten beide Zähne doch gezogen werden weil die Entzündung den Knochen angriff bzw. auflöste.
Er zog beide Zähne und eine Woche später (gestern) flog mir eine Rechnung über 2100 EUR ins Haus.
Unter anderen für Infiltrationsanästhesie, Implantation alloplast. Materilas, Membranapp. für Knochenaugmentatio, Knochenersatzmaterial, Materialkosten Emdogain, Membran resorbierbar/Geistlich Operat. Aufbau d. Alveolarforts. etc.
Ich hatte mich noch gar nicht entschieden wie es weitergehen soll (Implantat oder doch Brücke?). Er meint eine Brücke kann er mir immer noch einsetzten... dies sind aber schon Vorbehandlung für Implantate und es sei blöd jetzt noch eine Brücke machen zu lassen.
Kann ich gegen die Rechnung Einspruch erheben bzw. habe ich mich mit den Unterschriften schon für etwas verpflichtet?!? Ich weiß das die gesetzt. Krankenkasse nichts bei Implantaten dazu zahlt. Aber würde sie nicht die Kosten für die Ziehung der Zähne übernehmen - wie zum Beispiel für die Anästesie?
Wie soll ich mich jetzt verhalten? Fühle mich total überrumpelt ... habe seit Wochen tierische Zahnschmerzen und er hat dies einfach ausgenutzt...
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