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Ich kämpfe mit einem Problem und hoffe, dass mir jemand einen Rat geben kann.
Zur Vorgeschichte: Vor 20 Jahren wurde mir zu DDR Zeiten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Da war ich 20 Jahre alt. Meine beiden Vorderzähne sind abgebrochen. Mir wurden in der Med. Akademi in Dresden zwei Stifte in die Wurzeln gesetzt und ein Provisorium drangebastelt. So bin ich in die BRD geflüchtet. Hier angekommen bin ich gleich zum Zahnarzt, 2 Kronen wurden draufgesetzt. Nach 5 Jahren kamen neue Kronen drauf. Nach ein paar Jahren wieder welche.
--- das macht dem Zahnarzt Spassss, alle 5 Jahre neue Kronen. Und ist eine sehr zweifelhafte Methode.
Allerdings bekam ich immer wieder Schmerzen und Entzündungen im Kiefer (dort wo die Schneidezähne sind). Ich wurde mehrfach operiert, die Ursache wurde nicht gefunden.
Auf der rechten Seite (beim kleinen Schneidezahn) bildete sich durch die Operationen schon leicht das Zahnfleisch zurück.
2004 bekam ich so starke Schmerzen, dass ich den Zahnarzt wechselte und mir die neue Zahnärztin ans Herz legte, den rechten Schneidezahn zu ziehen. Das taten wir dann auch. So bekam ich ein Schiene mit eingearbeiteten Schneidezahn. Die Schmerzen gingen nicht weg, wir zogen auch noch den anderen Schneidezahn. Jetzt wurde sichtbar, dass der Stift die Zahnwurzel durchbrochen hatte und somit immer ein Reibungspunkt vorhanden war.
Nachdem die Zähne nun fehlten wurden mir 2005 Implantate eingesetzt. Ich bin superzufrieden mit den Implantaten. Doch was sich auch festgesetzt hat, ist die Angst, die Implantate zu verlieren.
Jedenfalls beobachte und fühle ich mit Panik jede Veränderung, manche Sachen habe ihc mir sogar eingebildet.
Seit einer Woche habe ich das Gefühl, dass sich die Implantate lockern. Jedesmal wenn ich mit der Zunge an meine Zahnkronen stoße, merke ich irgendwie, dass da was weich ist. Ganz voller Panik bin ich heute zu meinem Lieblingszahnarzt!!!! (für mich der Beste!!!). Er stellte die Diagnose: mein Zahnfleisch ist entzündet und weich.
--- lieber wäre mir die Aussage: die Zahnfleischtasche hat z.B. 3mm Tiefe.
Daher das Gefühl.
Und schon ist die Panik wieder da. Er spritzte mir Salbe unter das Zahnfleisch und empfahl mir Meridol Zahncreme.
--- wie wäre es mit einer systematischen Messung aller Taschentiefen an allen Zähnen und einer Besprechung der Ergebnisse? Damit kann auf jeden eine qualifizierte Diagnose gestellt werden: Parodontitis mit notwendiger Behandlung (Taschen überwiegende 4 mm und mehr) oder nur leichte Gingivitis (Taschen bis 3 mm). Im ersten Fall muss behandelt werden mit einer PA-Behandlung, im zweiten Fall reicht die professionelle Zahnreinigung oder gute Technik beim Putzen.
Einmal die Woche soll ich vorbeikommen und dann spritzt er mir wieder Salbe unter. Was ist, wenn das Zahnfleisch sich ganz löst? Was kann ich tun, damit dieses Lösen des Zahnfleisches nicht weitergeht. Gibt es spezielle Salben oder Medikamente, das alles wieder gesund wird. Ich bin fix und fertig. Bitte helfen Sie mir mit einem Rat.
--- Bevor ich nicht weiß, ob Ihr Problem einen ernsthaften Hintergrund hat (tiefe Taschen) kann ich mich nicht äußern.
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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