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Zahnschmelzdyslalie - Kaufläche gelb






Ich bin 23 Jahre alt und hatte immer naturgesunde Zähne, keine Probleme mit Karies oder dergleichen, ja ich habe nicht einmal eine Zahnspange gebraucht im Gegensatz zum Rest meiner Familie. Leider habe ich seit mindestens 10 Jahren Probleme mit allen 6ern, wobei die Unteren schlimmer sind, als die Oberen. Harmlose Lebensmittel wie Brot mit einer etwas härteren Rinde oder knusprige Brötchen kann ich nicht essen. Und das ist wirklich noch harmlos. Trinke ich nicht permanent Wasser, sondern Saft (und den verdünnt), einen Cocktail oder Sekt etc. oder esse Salat - also grundsätzlich Lebensmittel mit Säuren/Zucker - dann habe ich ein paar Tage lang an meinen 6ern an bestimmten Stellen auf der Kauffläche, die ich genau lokalisieren kann, bei Kontakt in Form von Zähneputzen etc. oder wenn ich "grinsend" Luft einatme (dass sie links und rechts am Gebiss einströmt) leichte bis höllische Schmerzen. Ein richtig übles Stechen. Die Stellen auf der Kaufläche sind gelblich. Von zwei Zahnärzten wurde ich jahrelang für dumm verkauft, an meinen Zähnen wäre nichts, stattdessen wurde mir bis zum Vergasen beigebracht, wie man richtig Zähne putzt. Dass ich teilweise tagelang nur Suppe essen konnte und Zähneputzen unmöglich war, interessierte meine Zahnärzte nicht. Ich solle einfach nach allem was reizt ein Glas Wasser trinken...Als ich dann von Zuhause weg und in eine neue Stadt gezogen bin, musste auch ein neuer Zahnarzt her. Zu meinem Glück! Er fragte mich von sich aus, ob ich Füllungen in den 6ern hätte, da das Gelbe danach aussehen würde. Ihm schilderte ich meine Probleme und er diagnostizierte mir sofort, dass ich an allen 6ern - unten mehr als oben - eine Zahnschmelzdyslalie habe und das Gelbe das Zahnbein wäre, das herausschaut. Ich bekam eine Schiene für den Unterkiefer für nachts, da ich meine Zähne im Schlaf aufeinander drücke. Dies verhindert die zusätzliche Reizung. Außerdem probierte er zunächst Fluor-Lack und das wirklich unermüdlich. Ich habe selten einen so engagierten Zahnarzt erlebt! Leider brachte das auch nichts und er meinte, dass als letzte Möglichkeit Kronen in Betracht kommen würden. Da meine Zähne ansich aber eigentlich gesund sind, wäre das seine letzte Möglichkeit, wenn es gar nicht mehr anders ertragbar wäre. Ich kann das irgendwo verstehen, aber ich leide nun so lange daran und es wird nicht besser, sondern eher schlimmer. Ich habe nun seit 3 Wochen Schmerzen am Stück und das nur wegen einem Glas Sekt, bei dem ich nicht sofort literweise Wasser nachgeschüttet habe. Langsam reicht es mir, ich möchte wieder unbeschwert Essen und Trinken können, ohne Angst vor Schmerzen haben zu müssen. Doch sind die einzige Lösungen für mein Problem wirklich Kronen? Meine Eltern wollen, dass ich mir eine Zweitmeinung einhole, bevor ich handle.
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