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Nachtrag zu: Zahnforum.org/fpost7555.spam#7555
Ich war mittlerweile beim ZA, der hat aber keine "unmittelbaren" Probleme gesehen, ausser natürlich dass die Nerven der beiden Zähne abgestorben sind, was mir ja schon klar war. Er hat mir auch eine Wurzelbehandlung empfohlen, war sich aber nicht 100%-ig sicher weil noch folgendes Problem besteht: Auf dem Röntgenbild sieht man, dass die toten Zähne noch ca. 5mm im Knochen stecken (was einen verhältnissmässig guten Halt gibt), dann gibt es fast an der selben Stelle bei beiden Zähnen einen Unterbruch von ca. 3 - 4mm (auf dem Röntgenbild ist dies durch eine dunklere Stelle unschwer zu erkennen) und dann kommt noch der hintere Teil des inwendig abgebrochenen Zahns (der offensichtlich den Rest des noch intakten Nervs beherbergt). Laut Röntgenaufnahmen und ZA ist in diesen 3 - 4mm "Freiraum" nur Fleisch, da man alles andere auf dem Röntgenbild ja sehen müsste?!
Dann kommt folgendes Problem noch hinzu:Komischerweise ist bei beiden Schneidezähnen (bzw. Zahnkronen, die noch 5mm im Knochen verankert sind) kein "Nerv-Hohlraum" zu erkennen, auch nach unterschiedlichen Röntgenaufnahmen in versch. Winkeln nicht! So wie ich das verstanden habe, müsste doch der abgestorbene Nerv eine "Leitung" oder eben einen Hohlraum hinterlassen haben, was aber wie gesagt bei beiden Zähnen überhaupt nicht zu sehen ist... Der ZA hat zwar gesagt, dass normalerweise eine Wurzelbehandlung das richtige wäre, da aber dieser Hohlraum auf dem Röntgenbild nicht zu sehen ist, weiss er nicht genau ob eine Wurzelbehandlung überhaupt möglich ist!! Nach meinem Verständnis wäre es doch so, dass man diesen Hohlraum des abgestorbenen Nervs gezielt freilegt/bohrt und dann durch diesen Kanal eine Verbindung zum tiefer innenliegenden noch intakten Nerv herstellt, stimmt das? Und falls ja, was wären mögliche Gründe, warum dieser Kanal "zu" ist... Evt. eine Verkalkung, was auf der Röntgenaufnahme nicht sichtbar ist?
Nun zur Preisfrage: Welches Vorgehen würdet ihr mir empfehlen? Da ich es mir finanziell gar nicht leisten kann und die Versicherung von damals wahrscheinlich nichts mehr übernimmt, da es schon länger als 10 Jahre her ist, und weil es ja jetzt 14 Jahre lang relativ gut so funktioniert hat, tendiere ich natürlich dazu, das Problem hinauszuzögern und einfach abzuwarten... bis die beiden Zähne tatsächlich rausfallen oder bis ich Schmerzen kriege! Welche Risiken könnten so evt. auf mich zukommen? Kommt es nicht aufs selbe raus, ob ich mir die Zähne jetzt aufbohren und "modifizieren" lasse oder ob ich sie einfach rausfallen und "wieder reinsetzen lasse" wenn es soweit ist (etwas naiv gesprochen...)?!
Beste Grüsse ans Team!
RetRo
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Hallo Retro,
ich kann es mir einigermaßen vorstellen. Sie haben es relativ ausgiebig beschrieben. Ich würde als Behandler einen Versuch einer Wurzelbehandlung unternehmen. Das heißt, beide Beisser so aufbohren, wie man das halt für Wurzelbehandlung tut (Rückseite) und mit dünnen Feilen nach dem offensichtlich zugekalkten Kanal suchen. Da ist einer, die Frage ist allerdings, ob der noch zu finden geht.
Wenn nicht, dann wird es einfach wieder geschlossen. Irgendwann sind dann die Wurzel von alleine resorbiert (abgebaut). Es ist nicht abschätzbar, wie lange das dauert.
Viele Grüße
www.zahnfilm.de
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
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