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Guten Tag,
mir ist Ende 2007 ein Eckzahn abgebrochen. Mein Zahnarzt hat eine Wurzelbehandlung und einen Wiederaufbau des Zahnes (Krone mit Metallstift) durchgeführt. Leider hat sich nach einem halben Jahr eine Fistel gebildet.
Ende 2008 wurde dann eine Wurzelspitzenresektion gemacht. Da der Metallstift ein Stück aus dem Wurzelkanal heraus schaute, wurde er abgedichtet. (absägen ging nicht).
Vor 3 Wochen hat sich die oder eine neue Fistel wieder gezeigt. Nach einer Woche Antibiotika war die Fistel wieder verschwunden, ist aber
nach einer weiteren Woche wieder aufgetaucht. Ich habe ein starkes Druckgefühl am oder unter dem Zahn und so auch ständig Kopfschmerzen.
Tja, was nun ? Muß der Zahn raus oder gibt es noch Hoffnung ? Wenn der Zahn raus muß, wie schnell muß er raus ?
Und kann man dann ein Implantat setzen ? Wenn ja, worauf muss man unbedingt achten ?
Vielen Dank für die Hilfe im voraus.
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Hallo Gast,
mein lieber Scholli. Das sind 3 Fehler in einem Bericht.
a) Wurzelbehandlung mit Fistel nach 6 Monaten bei einem einwurzligen Eckzahn. Das ist schon rekordverdächtig.
b) Metallstift ein Stück aus dem Wurzelkanal heraus - Kunststück sag ich.
c) WSR bei einer solchen Konstellation.
Dass c) in die Hose gehen mußte, war nach a) und b) sonnenklar.
Es gibt 2 Möglichkeiten:
1) Zahn raus
2) Krone ab, Stift raus, Wurzelfüllung raus, Desinfektion nach dem Protokoll der "Timbuktu" Behandlung (siehe www.tarzahn.de), Wurzelfüllung wieder rein. Und neue Krone.
Viele Grüße
www.zahnfilm.de
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
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