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Hallo.
Ich habe Fibromyalgie. Die Ärzte streiten noch, Krankeit ja oder nein!?
Vor gut 10 Jahren fing das Drama um meine Zähne an, ich war etwa 20 Jahre alt.
Ein Zahn fängt an zu schmerzen, meist gleich so schlimm das man nach kurzer Zeit schon nicht mehr weiß ob es nun oben oder unten war, links oder rechts.
Durch klopfen, Eisspray und Röntgen wird geforscht.
Oft wurde dann halt "aufgemacht" um zu "gucken".
Ich habe zahlreiche Wurzelbehandlungen hinter mir, 3 Wurzelspitzenkappungen, viele viele entzündungen mit starker Blutung, Antibiotika...und noch mehr Schmerzen.
Meine Frage:
Gibt es eine "Krankheit", einen Namen für sowas?
Warum kann eine Zahnbehandlung bei mir nicht einfach mal "normal" verlaufen, warum muss es nach einer WB IMMER noch über Wochen weitergehen, warum können Zähne nach einer Kappung immer noch "Wetterfühlig" sein...
Ich bin von Haus aus immer zur halbjährlichen Kontrolle gewesen, in der Grundschulzeit waren bereits alle Zähne irgendwie behandelt, ich habe sehr weiche Zähne die gerne einfach mal brechen.
Ich habe nach einer Zahnbehandlung oft Wochenlange Gesichtsschmerzen auf die mein Zahnarzt manchmal keine ERklärung mehr hat. Es schmerzt der Kiefer an der stelle des Zahns, es zieht oft bis übers Ohr richtung Auge.
Beim Neurologen hat man am Trigeminusnerv nichts feststellen können.
Nun müssen viele Zähne nach etlichen Flickarbeiten gemacht werden. 3 sind schon raus, es folgen noch einige.
Ich kann das Finanziell nicht mehr tragen und möchte mich an meine Krankenkasse wenden (AOK). Vielleicht habe ich eine "Krankheit" die einen Namen trägt?
Ansonsten bin ich, weiblich, 29 Jahre alt normalgewichtig, nichtraucherin und, ja, eigentlich ganz normal!
Ich bin seit 10 Jahren stammgast beim ZA. habe auch schon oft gewechselt und fühle mich seit 3 Jahren in einer Praxis nun endlich gut aufgenommen.
Wissen Sie einen Rat?
Vielen Dank, Julchen
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Hallo Julchen, Sie schrieben:
Hallo.
Ich habe Fibromyalgie. Die Ärzte streiten noch, Krankeit ja oder nein!?
--- ist eine Krankheit, weil es inzwischen in der Forschung schon Laborparameter zum überprüfen gibt. (gamma Interferon z.B.)
Vor gut 10 Jahren fing das Drama um meine Zähne an, ich war etwa 20 Jahre alt.
Ein Zahn fängt an zu schmerzen, meist gleich so schlimm das man nach kurzer Zeit schon nicht mehr weiß ob es nun oben oder unten war, links oder rechts.
--- mit allen Problemen für die Diagnostik
Durch klopfen, Eisspray und Röntgen wird geforscht.
Oft wurde dann halt "aufgemacht" um zu "gucken".
--- und das geht in 9 von 10 Fällen schlicht und einfach in die Hose, weil der falsche erwischt wird. Warum weiß ich das? Weil Fibromyalgiker "Zahnschmerzen" auch ganz ohne Zähne bekommen und zwar ganz starke.
Ich habe zahlreiche Wurzelbehandlungen hinter mir, 3 Wurzelspitzenkappungen, viele viele entzündungen mit starker Blutung, Antibiotika...und noch mehr Schmerzen.
--- kenn ich
Meine Frage:
Gibt es eine "Krankheit", einen Namen für sowas?
--- Akute idiopathische (= aus dem Blauen) Schmerzattacken, vermutlich durch Fibromyalgie ausgelöste Neuropathie des Trigeminus
Warum kann eine Zahnbehandlung bei mir nicht einfach mal "normal" verlaufen, warum muss es nach einer WB IMMER noch über Wochen weitergehen, warum können Zähne nach einer Kappung immer noch "Wetterfühlig" sein...
--- absolut typisch ist die Wetterfühligkeit, das ist nichts anderes als eine viel zu hohe Schmerzempfindlichkeit im Bereich des 2. und 3. Trigeminusastes
Ich bin von Haus aus immer zur halbjährlichen Kontrolle gewesen, in der Grundschulzeit waren bereits alle Zähne irgendwie behandelt, ich habe sehr weiche Zähne die gerne einfach mal brechen.
Ich habe nach einer Zahnbehandlung oft Wochenlange Gesichtsschmerzen auf die mein Zahnarzt manchmal keine ERklärung mehr hat. Es schmerzt der Kiefer an der stelle des Zahns, es zieht oft bis übers Ohr richtung Auge.
--- Sie beschreiben den Schmerz bei unkontrolliertem = enthemmten Verlauf. Enthemmt sage ich als Neurophysiologe (Hobbyneurophysiologe natürlich).
Beim Neurologen hat man am Trigeminusnerv nichts feststellen können.
--- was daran liegt, dass
a) Neurologen chronisch überlastet sind,
b) jeden Tag 50 härtere Fälle sehen
c) für neuropathische Schmerzen des Trigeminus schlicht nicht ausgebildet sind.
Nun müssen viele Zähne nach etlichen Flickarbeiten gemacht werden. 3 sind schon raus, es folgen noch einige.
Ich kann das Finanziell nicht mehr tragen und möchte mich an meine Krankenkasse wenden (AOK). Vielleicht habe ich eine "Krankheit" die einen Namen trägt?
Ansonsten bin ich, weiblich, 29 Jahre alt normalgewichtig, nichtraucherin und, ja, eigentlich ganz normal!
Ich bin seit 10 Jahren stammgast beim ZA. habe auch schon oft gewechselt und fühle mich seit 3 Jahren in einer Praxis nun endlich gut aufgenommen.
Wissen Sie einen Rat?
--- Ja: Weniger ist mehr. Bei Ihnen ist leider der Zahnarzt der natürliche Feind des Gebisses. Das klingt aus dem Mund eines Zahnarztes etwas pervers. Aber leider ist es so. Ich habe in meinem Sprengel genügend Erfahrung mit Patienten ähnlich wie Ihnen. Je weniger gebohrt wird, desto besser. Das ist die Kurzformel.
Viele Grüße
www.zahnfilm.de
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