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Hallo,
Heute Nachmittag hat sich meine fast 3 jährige Tochter den oberen, großen, rechten Schneidezahn ausgeschlagen.
Wir haben die Blutung gestillt, das Kind beruhigt, den Zahn aufgesammelt und sind ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren. Da dort keine Zahnklinik war wurden wir an einen Zahnarzt weitergeleitet, der im selben Haus ansässig ist.
Obwohl Betrieb hat sich direkt jemand um uns gekümmert. Ich gab den Zahn ab , das Frau , die uns beratete ging mit dem Zahn zum Zahnarzt, der gerade eine OP hatte und kam darauf wieder zu uns mit folgenden Infos:
Man könnte den Zahn mit Hilfe einer Schiene wieder einsetzen, es kann aber passieren das dies nicht funktioniert, und bei einem so jungen Kind müsste man eine Vollnarkose durchführen.Alles in Allem hat sie uns davon abgeraten und gesagt man solle das so belassen. Wir müssen uns keine Sorgen machen. wir sollen nur aufpassen das sie in den ersten tagen jetzt nicht so harte Sachen kauen soll, weil der Nachbarzahn auch wackele. Das Wackeln wird sich wahrscheinlich wieder geben, wenn der Zahn wieder fest wächst, wenn er schwarz wird sollen wir vorbeikommen, so die Aussage.
mit einem Kompliment an unsere elterlische Zahnpflege unserem Kind gegenüber wurden wir verabschiedet.
Als ich eben nach Hause kam und im Internet mich "Schlau" gemacht habe war ich schockiert. Man müsse auf jeden Fall immer versuchen die Zähne zu retten wegen Schiefstellungen, Falsches wachsen, Knochen-veränderungen etc.
Dazu kam das der Zahn nun mehr als 4 Stunden trocken auf dem Tisch lag und es nun zu spät wäre für eine Reimplantation.
Was soll ich nun tun, ich wiß jetzt gar nicht was ich davon halten soll.Ich habe mich auf die Beratung in der Zahnarztpraxis verlassen (Hab ja selbst keine Ahnung davon).
War dies eine falsche Beratung, wenn ja, kann man dagegen vorgehen??? hatte meine Frau als Zeuge ja dabei.
Wie soll ich nun vorgehen , wo geh ich am besten hin ( Saarland)
Was wäre das beste für das Kind ?
Zahnarzt oder Chirurg?
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