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Aufgrund eines Lochs im Zahn, stellte mein Zahnarzt fest, dass im Zahn "viel Karries" wäre. Nach der Karriesbeseitigung sagte der Zahnarzt, die Pulpa läge an zwei stellen offen. Wenn er dort eine Füllung machen würde, wäre es nur eine Frage der Zeit, wann sich eine Entzündung bilden würde.
Deshalb empfahl der Zahnarzt eine Wurzelbehandlung - anschließende Aufbaufüllung - und nach einem halben Jahr dann eine Krone. Ist das richtig eine Wurzelbehandlung vorzunehmen? - obwohl der Nerv bisher nicht beschädigt ist und auch kein toter Zahn vorhanden ist ? Ich hatte mit dem Zahn bisher keine Probleme.
Vielen Dank für die Antwort - und das tolle Forum.
Felix
P.S: Die Wurzelbehandlung wäre aus seiner Sicht medizinisch notwendig, würde jedoch nicht von den Krankenkassen abgedeckt werden.
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Hallo Felix,
wirklich offene Zahnnerven (für die mitlesenden Kollegen: blutende Pulpa) bedeuten in 80% der Fälle nach 5 Jahren garantiert einen toten Zahn. Da hat der Kollege recht. Es ergibt sich hier die Frage a) hat es wirklich geblutet, b) warum hat er bis dahin gebohrt?
Natürlich wird die Antwort auf b) lauten, weil die Karies so tief war. Dass man heutzutage nicht mehr bis zur Mitte bohrt, hat sich leider noch nicht ganz rumgesprochen. Gehen wir mal davon aus, dass der Kollege das meint, was er sagt, dann würde ich mir aber noch mal ganz genau auseinander setzen lassen, warum die Krankenkasse sich an der Wurzelbehandlung nicht beteiligt. Das ist so nicht einleuchtend.
Viele Grüße
www.zahnfilm.de
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
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