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Hallo,
am Zahn 25 wurde vor 7 Wochen ca. eine Wurzelbehandlung durchgeführt und mit Medikamenten gefüllt und vorläufig zugemacht. Nach 5 Wochen begann der Zahn oben an der Wurzel weh zu tun. Wenn man dort dran drückt ist das ein Schmerz ähnlich wie ziehen so hoch. Nicht dumpf. Ich bin vor 1 Woche wieder zu meiner ZÄ sie hat den Zahn auf gemacht gesäubert und wieder Medis rein gemacht und vorläufig zu gemacht. Nachdem die Betäubung nachgelassen hat spürte ich ein heftiges pochen was am nächsten Tag komplett verschwunden war. Ich musste Antibiotika nehmen wodurch auch der Schmerz beim drücken an der Wurzel nachlies.
Jetzt habe ich aber folgendes Problem:
Seit ich vor 3 Tagen ca, mit dem Antibiotika fertig war beginnt jetzt auf einmal wieder das pochen und der Schmerz wenn man an die Wurzelspitze drückt ist auch wieder schlimmer geworden. Das tritt besonders stark beim bügen auf oder wenn ich Rad fahre und aus der Puste bin. Das pochen ist seit gestern Mittag und jetzt ist es auch immer noch. In 3 Wochen hab ich einen Termin wegen dem Zahn. Meine ZÄ meinte das der Zahn dann raus muss wenn er keine Ruhe gibt.
Meine Frage wäre jetzt:
Warum pocht das so? Und warum Schmerzt es beim drücken an die Wurzekspitze? Ich weiß nicht was ich jetzt machen soll, ich will den Zahn aber auch nicht verlieren.
Ich bedanke mich schon mal recht herzlich.
Vielen Dank und schönes Wochenende.
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In den meisten Fällen liegt die Ursache in einer Entzündung an der Wurzelspitze. Die Wurzelbehandlung ist der letzte Versuch einen Zahn zu retten. Wenn der Versuch scheitert, muss der Zahn gezogen werden.
_________________ Herzlichst, Ihr Dr. Mayr, Zahnarzt
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Hallo Gast,
das Pochen im Zahn ist leider kein sicheres Zeichen für eine fette bakterielle Entzündung. Besonders nicht in der jetzigen Phase Ihrer Wurzelbehandlung. Ich habe genügend eigene Patientinnen (ich weiß. warum ich das weibliche Geschlecht wähle) mit genau Ihrer Konstellation gesehen und behandelt, bei denen definitiv keine Entzündung der eigentliche Grund für die starken und pochenden Schmerzen vorhanden waren. U.a. habe ich einen Fall in Erinnerung, bei dem ich bei allerstärksten Schmerzen in der von Ihnen beschriebenen Phase eine sogenannte "Schrödersche Knochenlüftung" versucht habe. Die ging prompt und gnadenlos in die Hose. Es war Null (!) Eiter erkennbar.
Mein Rezept: mit potenten Desinfektionsmitteln sicherstellen, dass alle Bakterien im Kanalsystem sicher ihr Leben aushauchen - und damit meine ich CHKM oder vergleichbar starke Mittel (Formaldehyd Analoga z.B.) und dann den Verschluss des Kanalsystems nach einigen Wochen auch trotz vorhandener Schmerzsymptome durchziehen.
Viele Grüße
www.zahnfilm.de
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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