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Hallo liebes Forum,
nach einer Beratung bei meinem Zahnarzt, bei welcher aus Zeitmangel meinerseits noch ein paar Fragen offenblieben, hoffe ich, hier noch einmal professionellen Rat von Zahnärzten zu erhalten.
Status: Gesunde Zähne ohne Füllung bis auf eine (Milchzahn), Zähneknirscher mit abgeknabberten Schneidezähnen, 1 Milchzahn (Eckzahn oben links), noch 2 Weisheitszähne.
1. Thema: Mit 41 noch Milchzahn als linker Eckzahn. Direkt darüber liegt im Kiefer der „erwachsene“ Eckzahn,wie im Röntgenbild ersichtlich wurde. Keine der beiden Zähne bereitete bisher grössere Probleme (weder Entzündungen im Kiefer, noch Schmerzen im Milchzahn). Der Miclzahn sieht allerdings allmählich nicht mehr gut aus, besonders von unten ist der dunkel. Jetzt weist mich mein Zahnarzt darauf hin, dass der Milchzahn entfernt werden sollte, da er früher oder später zerspringen wird. Der darüberliegende Eckzahn könne aus dem Kiefer „gezogen“ und in die Zahnreihe einsortiert werden. Das alles könne nur von einem Kieferorthopäden durchgeführt werden. Das klingt kompliziert, schmerzhaft und teuer. Frage mich, A) ob ich damit nicht überflüssiges Chaos im Mund anrichte? Oder wäre es weise, hier vorzubeugen? B) Wie funktioniert so eine OP, oder sind es sogar mehrere, bis der Eckzahn unten steht? C) als freiwillig bei der GKV Versicherte frage ich mich auch, ob die Kosten hierfür zumindest teilweise übernommen werden, da ansonsten ja irgendwann echter Schaden droht (wenn der Milchzahn zerspringt)? Kann das Risiko hier nicht einschätzen vs dem Aufwand von einer Kiefe-OP (oder mehreren).
2. Weisheitszahn ohne Gegenbiss oben rechts. Von meinen beiden verbliebenden Weisheitszähnen rechts liegt der im Unterkiefer unter dem Kieferknochen und wird lt. meines Zahnartzes vermutlich nie herauskommen. Daher die Empfehlung, den Oberen ziehen zu lassen, da dieser ansonsten immer länger würde und auch die Kieferbewegungen unausgeglichen würden. Nötig?
3. Thema: Bruxismus und Veneers, geht das? Ich bin ein kleiner Zähneknirscher und werde in wenigen Tagen eine Beiss-Schiene zum nächtlichen Tragen erhalten (habe ich leider zu lange verbummelt). Inzwischen sind auch die ästhetischen Folgen des Knirschens zu sehen – in Form von grossen Längenunterschieden im Frontbereich / Oberkiefer (kürzere Schneidezähne im Vergleich zum Eckzahn). Dieses stört mich sehr und hindert inzwischen am offenen Lachen. Daher überlege ich, Veneers setzen zu lassen, um die Längenunterschiede auszugleichen. Frage: Knirschen (mit Beisschiene) und Veneers, geht das, oder zerstöre ich die Veneers dadurch? Leider kann man sich den Bruxismus ja kaum auf Befehl, sondern nur mit Entspannung langsam abtrainieren, und das ohne Garantie, das es klappt (meine bisherige Erfahrung). Daher müssten die Veneers das aushalten (mit Beissschiene), oder aber ich muss eine andere Lösung finden.
Bezüglich der Reihenfolge der drei Punkte nehme ich an, erst Entscheidung zu Milch- und Weisheitszahn, dann – wenn überhaupt – am Schluss Veneers?
Mein Wunsch ist es, planvoll zu einem gesunden Gebiss ohne Risikofaktoren (Milchzahn) zu kommen,und dieses dann ästhetischer werden zu lassen (Frontzahnbereich).
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüssen
Madeleine
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Guten Tag!
Das ist ein komplexer Fall. Haben Sie eventuell ein Röntgenbild, das Sie uns schicken könnten?
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Hallo,
soeben habe ich ein Röntgenbild an Ihre Mailadresse gesandt. "Komplexer
Fall" - das klingt beängstigend.
Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat.
Mit freundlichen Grüssen
Madeleine
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Hallo Madeleine, Sie schrieben:
Hallo liebes Forum,
nach einer Beratung bei meinem Zahnarzt, bei welcher aus Zeitmangel meinerseits noch ein paar Fragen offenblieben, hoffe ich, hier noch einmal professionellen Rat von Zahnärzten zu erhalten.
Status: Gesunde Zähne ohne Füllung bis auf eine (Milchzahn), Zähneknirscher mit abgeknabberten Schneidezähnen, 1 Milchzahn (Eckzahn oben links), noch 2 Weisheitszähne.
1. Thema: Mit 41 noch Milchzahn als linker Eckzahn. Direkt darüber liegt im Kiefer der „erwachsene“ Eckzahn,wie im Röntgenbild ersichtlich wurde. Keine der beiden Zähne bereitete bisher grössere Probleme (weder Entzündungen im Kiefer, noch Schmerzen im Milchzahn). Der Miclzahn sieht allerdings allmählich nicht mehr gut aus, besonders von unten ist der dunkel. Jetzt weist mich mein Zahnarzt darauf hin, dass der Milchzahn entfernt werden sollte, da er früher oder später zerspringen wird. Der darüberliegende Eckzahn könne aus dem Kiefer „gezogen“ und in die Zahnreihe einsortiert werden. Das alles könne nur von einem Kieferorthopäden durchgeführt werden. Das klingt kompliziert, schmerzhaft und teuer. Frage mich, A) ob ich damit nicht überflüssiges Chaos im Mund anrichte? Oder wäre es weise, hier vorzubeugen? B) Wie funktioniert so eine OP, oder sind es sogar mehrere, bis der Eckzahn unten steht? C) als freiwillig bei der GKV Versicherte frage ich mich auch, ob die Kosten hierfür zumindest teilweise übernommen werden, da ansonsten ja irgendwann echter Schaden droht (wenn der Milchzahn zerspringt)? Kann das Risiko hier nicht einschätzen vs dem Aufwand von einer Kiefe-OP (oder mehreren).
--- klingt vor allem nach einer ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) für zahnmedizinisches Personal. Wenn das mein Mund wäre: nicht bevor der Milchzahn wirklich aufgibt. Das kann nämlich noch 20 Jahre dauern. Den Milchzahn hübschen geht beispielsweise auch mit einer Krone (privat z.B.)
2. Weisheitszahn ohne Gegenbiss oben rechts. Von meinen beiden verbliebenden Weisheitszähnen rechts liegt der im Unterkiefer unter dem Kieferknochen und wird lt. meines Zahnartzes vermutlich nie herauskommen. Daher die Empfehlung, den Oberen ziehen zu lassen, da dieser ansonsten immer länger würde und auch die Kieferbewegungen unausgeglichen würden. Nötig?
--- wie ein Loch im Kopf
3. Thema: Bruxismus und Veneers, geht das? Ich bin ein kleiner Zähneknirscher und werde in wenigen Tagen eine Beiss-Schiene zum nächtlichen Tragen erhalten (habe ich leider zu lange verbummelt). Inzwischen sind auch die ästhetischen Folgen des Knirschens zu sehen – in Form von grossen Längenunterschieden im Frontbereich / Oberkiefer (kürzere Schneidezähne im Vergleich zum Eckzahn). Dieses stört mich sehr und hindert inzwischen am offenen Lachen. Daher überlege ich, Veneers setzen zu lassen, um die Längenunterschiede auszugleichen. Frage: Knirschen (mit Beisschiene) und Veneers, geht das, oder zerstöre ich die Veneers dadurch? Leider kann man sich den Bruxismus ja kaum auf Befehl, sondern nur mit Entspannung langsam abtrainieren, und das ohne Garantie, das es klappt (meine bisherige Erfahrung). Daher müssten die Veneers das aushalten (mit Beissschiene), oder aber ich muss eine andere Lösung finden.
--- das geht erstaunlicherweise meistens gut. Aber die Bruchrate liegt - wie bei Kronen und Knirschern auch - klar höher als beim Normalbissigen. Rechnen Sie mit 1 Bruch in 5 Jahren. Das bedingt in der Regel eine Neuanfertigung des betroffenen Veneers.
Bezüglich der Reihenfolge der drei Punkte nehme ich an, erst Entscheidung zu Milch- und Weisheitszahn, dann – wenn überhaupt – am Schluss Veneers?
--- nö, siehe oben.
Viele Grüße
www.zahnfilm.de
Mein Wunsch ist es, planvoll zu einem gesunden Gebiss ohne Risikofaktoren (Milchzahn) zu kommen,und dieses dann ästhetischer werden zu lassen (Frontzahnbereich).
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