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Hallo,
mir wurden vor ca. 8 Wochen 2 Backen-Zähne (li oben + li unten) gezogen, die "im Eitersee" standen - nach Aussagen des Zahnarztes war dieses aufgrund der Größe des Eitersees wohl auch schon einige Jahre so - wobei ich lediglich vor 3 Jahren einmal akut Beschwerden hatte, die aber vom Zahnarzt nicht beachtet wurden, ansonsten aber keine akuten Schmerzen in den Zähnen seitdem.
Das es wohl an den Zähnen liegt, meinte ein Chrirurg der kinesiologische Prüfungen durchführte nachdem ich aufgrund von wochenlangen Schmerzen im Oberarm und starken Bewegungseinschränkungen dort vorstellig wurde.
Stand heute: vor 4 Wochen wurde der Kiefer unten noch einmal freigelegt, weil wohl erneut Eiter vorhanden war und die Schmerzen nicht aufhörten. Die Schwellungen im Kiefer inkl. kleiner angeblicher "Kieferknöchchen" die sich wohl von selbst zurückbilden, besteht nach wie vor - nicht mehr so stark, aber der Druck oben und unten fühlt sich an, als wäre ständig ein "Wattebausch" zwischen Wange und Kiefer. Weiteres schmerzt der linke Oberarm/SChulter nach wie vor - Belastungen, die im Sport auftreten, sind nicht möglich, da die Schwellungen und der Druck zunehmen.
Würde mich freuen, wenn mir jemand einen Tipp gibt, was zu tun ist.
Vielen Dank im voraus
betterlife
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Hallo Betterlife,
Es tut mir leid, aber hier hören Sie von mir jetzt Klartext: Kinesiologen lügen Ihnen die Hucke voll und behaupten Dinge, die sie weder wissen, noch beweisen können, noch durch irgendeine wissenschaftliche Studie absichern können. Das ist alles gequirlter Katzenstuhl.
Der Oberarm und der angebliche Eitersee haben soviel miteinander zu tun, wie die Kuh mit dem Klavierspielen. Nix.
Dazu kommt meine persönliche Abneigung gegen Kollegen, die das Wort "Eitersee" benutzen. 1) gibt es keinen "Eitersee", sondern im Höchstfall einen Abszess, 2) steht der Zahn allenfalls in einem entzündeten Knochen und 3) ist im Zweifelsfall der Zahnarzt mindestens mit Schuld, wenn die Zähne unter seiner Aufsicht so erheblich aus dem Ruder laufen.
Zu Ihrem Wattebausch Gefühl: Ich denke, dass das eine vorübergehende Irritation des Empfindens ist. Also nichts mit dem Gewebe selbst zu tun hat. Darum empfehle ich auch, keine weiteren Eingriffe (noch mal Aufschneiden ....) durchführen zu lassen. Lassen Sie es einfach in Ruhe.
Viele Grüße
www.zahnfilm.de
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Danke Herr Wagner für Ihre Antwort,
deutliche Worte - da bin ich wohl auf mehrere "Medizin-Halb-Profis" sowohl im Orthopädie als auch im Zahnarztbereich gestossen
Ich werde also mit den nächsten Schritten - Implantate setzen im Unterkiefer und Erneuerung einer abgebrochenen Brücke auf der anderen Seite noch warten. Vielleicht hat ja der Kieferknochen mehr abbekommen als mir meine Ärzte sagen wollen. Ich bin eben nur ein Laie und auf "fähige Aussagen" angewiesen.
Wenn nach heute nunmehr 10 Wochen für den Oberkieferzahn und 6 Wochen nach dem 2. Schnitt am Unterkiefer noch immer so ein Gefühl "des Angeschwollenseins" da ist, bleibt wohl nur Geduld und wenig Bewegung und wenig Sprechen, da bei diesen Tätigkeiten das Gefühl des "Geschwollenseins" im Kiefer stärker wird.
Eine letzte Frage noch: Wie lange sollte ich bis zur Implantsetzung warten ? Wie sind die Erfahrungen bei derart langen Problemen (lt. Röntgenbild lag dieser Befund wohl schon Anfang 2006 vor - weshalb ich ja den Zahnarzt auch gewechselt hatte).
Danke vorab
betterlife
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