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Hallo zusammen,
ich habe gelesen, dass hier einige Leidensgenossen sind und hoffe, dass mir jemand von Ihnen einen Tipp geben kann, wie ich meinem Mann helfen kann:
Mein Mann hat vor ca. 3 Jahren nach einer starken Paradontitis und einem dazugehörenden Zahnverlust einen Knochenaufbau (Granulat und Eigenblut) und 6 Implantate im Oberkiefer erhalten.
Nach der Einheilzeit wurden die Zahnaufbauten befestigt, die sich allerdings immer wieder lockerten, herunterfielen, zu Sprechproblemen führten und meinen Mann schier verrückt gemacht haben … es war sehr unschön und auch schmerzhaft, was ihn dazu bewegte, ein Gutachten in Auftrag zu geben. Es folgte ein unschöner Rechtsstreit, der hier nicht Gegenstand ist – nur so viel: Mein Mann brauchte dringend (Ab)Hilfe und das Problem war vor Gericht nicht so schnell zu lösen.
Da er eine weitere Instanz mit seinen akuten Zahnproblemen nicht durchgestanden hätte, wechselte er den Zahnarzt und entschied sich dafür, nachdem ihm die Implantate mit den Aufsätzen ziemlich gequält hatten, für ein herausnehmbares Teleskop (kompletter Oberkiefer – ohne Platte), das an neuen Implantatstümpfen befestigt wird.
Das Teleskop wurde angefertigt – und was soll ich sagen: Es passt ihm nicht. Die Sprechprobleme sind wieder da, es fällt zwar nicht herunter, ist aber vom gesamten Tragekomfort unerträglich. Er sagt mir oft, dass er das Gefühl hat, als würde der hintere Kieferknochen dicker werden, wenn er das Teleskop trägt, der Sitz ist nicht gut – und er kann das Problem leider nicht genau benennen. Er hat auf jeden Fall ein diffuses Gefühl, das ihn zusätzlich beeinträchtigt. Und sein Zustand ist heute noch schlimmer als die Implantataufbauten, die nicht hielten.
Er hat wirklich schon alle uns bekannten Möglichkeiten ausprobiert. War bei einem Professor an der Uni-Klinik in Deutschland, um ein neutrales Urteil zu bekommen – der Arzt wusste keinen Rat. Mein Mann war sogar beim Psychologen, weil er dachte, ob es an ihm liege, sich nicht an den Zahnersatz gewöhnen zu können – auch dieser Besuch blieb jedoch ohne Befund.
Zur Zeit sieht die Sache so aus, dass mein Mann ein hochwertiges aber unerträgliches Teleskop im Mund hat, das er immer wieder auszieht, wenn es gar zu schlimm wird – und das ist mehrfach am Tag.
Der Zahnarzt, der das Teleskop vom Zahntechniker anfertigen ließ, weiß nicht mehr weiter und hat darüber nachgedacht, selbst ein Gutachten in Auftrag zu geben (ich wusste ja gar nicht, dass so etwas möglich ist).
Ich möchte meinem Mann so gerne helfen, aber ich bin mit meinem Latein echt am Ende und wir haben im Moment das Vertrauen in die zahnärztliche Kunst beinahe verloren, weil ihm bis jetzt kein Arzt wirklich helfen konnte. Trotz einer Unmenge von finanziellen Ausgaben verschlechterte sich seine Situation immer mehr.
Ich habe auch den Eindruck, dass ihn die ganze Problematik zunehmend schwächt, seine Kräfte werden in den Jahren, die er nun diese Probleme hat, immer weniger.
Nun, ich schreibe hier im Forum, weil es so nicht mehr weitergehen kann und ich hoffe, dass uns jemand von Ihnen einen Tipp geben kann oder eine Idee hat, wie wir weiter vorgehen könnten.
Vielleicht gibt es ja irgendwo eine Stelle, eine Funktion, die er aufsuchen kann, die fachlich tatsächlich in der Lage ist, das Problem zu erkennen und zu beheben (obwohl er auch schon Koryphäen aufsuchte). Jemanden, der ihn wirklich kompetent und ABSOLUT NEUTRAL beraten könnte, welche Schritte hier zu unternehmen sind.
Über eine Nachricht würden wir beide uns sehr freuen!
Sandra
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Hallo Sandra, Sie schrieben
Hallo zusammen,
ich habe gelesen, dass hier einige Leidensgenossen sind und hoffe, dass mir jemand von Ihnen einen Tipp geben kann, wie ich meinem Mann helfen kann:
Mein Mann hat vor ca. 3 Jahren nach einer starken Paradontitis
--- sehr wichtiger Befund
und einem dazugehörenden Zahnverlust einen Knochenaufbau (Granulat und Eigenblut) und 6 Implantate im Oberkiefer erhalten.
Nach der Einheilzeit wurden die Zahnaufbauten befestigt, die sich allerdings immer wieder lockerten,
--- das ist ebenfalls SEHR auffällig. Die Systeme sind heute soweit durchentwickelt, dass Lockerungen der Aufbauten nur noch erklärbar sind durch: Knirschen/Pressen
herunterfielen, zu Sprechproblemen führten und meinen Mann schier verrückt gemacht haben … es war sehr unschön und auch schmerzhaft, was ihn dazu bewegte, ein Gutachten in Auftrag zu geben. Es folgte ein unschöner Rechtsstreit,
--- brauch ich mir auch nicht anzutun, Gutachter glauben immer, sie wären besser als die Behandler, sie sind es aber selten.
der hier nicht Gegenstand ist – nur so viel: Mein Mann brauchte dringend (Ab)Hilfe und das Problem war vor Gericht nicht so schnell zu lösen.
Da er eine weitere Instanz mit seinen akuten Zahnproblemen nicht durchgestanden hätte, wechselte er den Zahnarzt und entschied sich dafür, nachdem ihm die Implantate mit den Aufsätzen ziemlich gequält hatten,
--- Wichtige Frage 1: Schmerz auf der Skala 0 bis 10 wie hoch im Durchschnitt?. Was genau hat weh getan?
für ein herausnehmbares Teleskop (kompletter Oberkiefer – ohne Platte), das an neuen Implantatstümpfen befestigt wird.
--- Frage 2: Soll das heißen, dass alle Implantate wieder rausgenommen wurden? Nach gerade mal 2 Jahren? Mit welcher Begründung? Waren die Dübel (die Schrauben im Kiefer) locker? Oder waren die Gewinde der Aufbauteile ausgeleiert, was zwei völlig verschiedene Dinge sind.
Das Teleskop wurde angefertigt – und was soll ich sagen: Es passt ihm nicht. Die Sprechprobleme sind wieder da, es fällt zwar nicht herunter, ist aber vom gesamten Tragekomfort unerträglich.
--- Klingt stark nach Hardcore Knirscher
Er sagt mir oft, dass er das Gefühl hat, als würde der hintere Kieferknochen dicker werden, wenn er das Teleskop trägt, der Sitz ist nicht gut – und er kann das Problem leider nicht genau benennen. Er hat auf jeden Fall ein diffuses Gefühl, das ihn zusätzlich beeinträchtigt. Und sein Zustand ist heute noch schlimmer als die Implantataufbauten, die nicht hielten.
--- Sehen Sie, alles ist für etwas gut. Hier ist die Teleskoparbeit dafür gut, zu zeigen, dass Geld alleine nicht reicht, um unglückliche Bedingungen im Mund (starke Parodontitis plus Knirschen) technisch auszugleichen.
Er hat wirklich schon alle uns bekannten Möglichkeiten ausprobiert. War bei einem Professor an der Uni-Klinik in Deutschland, um ein neutrales Urteil zu bekommen – der Arzt wusste keinen Rat.
--- Kann ich mir vorstellen.
Mein Mann war sogar beim Psychologen, weil er dachte, ob es an ihm liege, sich nicht an den Zahnersatz gewöhnen zu können – auch dieser Besuch blieb jedoch ohne Befund.
--- wobei der Denkansatz grundsätzlich nicht daneben ist. Ich denke ein Verhaltenstrainer muss auch noch dran arbeiten.
Zur Zeit sieht die Sache so aus, dass mein Mann ein hochwertiges aber unerträgliches Teleskop im Mund hat, das er immer wieder auszieht, wenn es gar zu schlimm wird – und das ist mehrfach am Tag.
Der Zahnarzt, der das Teleskop vom Zahntechniker anfertigen ließ, weiß nicht mehr weiter und hat darüber nachgedacht, selbst ein Gutachten in Auftrag zu geben (ich wusste ja gar nicht, dass so etwas möglich ist).
--- Das spricht für den Zahnarzt.
Ich möchte meinem Mann so gerne helfen, aber ich bin mit meinem Latein echt am Ende und wir haben im Moment das Vertrauen in die zahnärztliche Kunst beinahe verloren, weil ihm bis jetzt kein Arzt wirklich helfen konnte. Trotz einer Unmenge von finanziellen Ausgaben verschlechterte sich seine Situation immer mehr.
--- Glaub ich.
Ich habe auch den Eindruck, dass ihn die ganze Problematik zunehmend schwächt, seine Kräfte werden in den Jahren, die er nun diese Probleme hat, immer weniger.
--- es ist belastend, das glaube ich, aber auch daran kann gearbeitet werden.
Nun, ich schreibe hier im Forum, weil es so nicht mehr weitergehen kann und ich hoffe, dass uns jemand von Ihnen einen Tipp geben kann oder eine Idee hat, wie wir weiter vorgehen könnten.
Vielleicht gibt es ja irgendwo eine Stelle, eine Funktion, die er aufsuchen kann, die fachlich tatsächlich in der Lage ist, das Problem zu erkennen und zu beheben (obwohl er auch schon Koryphäen aufsuchte).
--- soll ich mal raten? Düsseldorf, Hannover, München?
Jemanden, der ihn wirklich kompetent und ABSOLUT NEUTRAL beraten könnte, welche Schritte hier zu unternehmen sind.
--- Ich habe keine Probleme damit, meine unmaßgebliche Meinung auch zu ZE-Problemen kund zu tun. Bevor Sie hier irgendwelche Anreisen planen, ist es sinnvoller, zunächst schriftlich die Krankengeschichte etwas genauer aufzuarbeiten. Sie können über mein Profil hier, oder meine Homepage meine Email Adresse erfahren.
Viele Grüße
www.zahnfilm.de
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