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Hallo liebe Ehrenamtliche,
ich war gestern beim Zahnarzt zur Behandlung. Bei einer Kontrolle ca. zwei Wochen zuvor wurde eine Karies bei 4,6 entdeckt, die ich bereits vermutet hatte. (Vermutet, da sich die Zahnlücke neben dem Loch merklich verändert hatte.) Nun sollte dieser Zahn beim neuen Termin behandelt werden. Inzwischen hatte ich auch schon 1-2mal sehr leichte ziehende Schmerzen in dem Bereich, wobei ich zu der Zeit auch viel Stress hatte. Es wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt, auf der ein recht großes Loch unter einer Füllung sichtbar wurde. Die Zahnärztin bohrte nun den Zahn auf und tat einige Dinge, die ich nicht mitbekam. Hinterher(!) sagte sie mir, dass die Karies schon so groß war, dass sie den Zahn devitalisieren musste. Also sie hätte eine Paste draufgeschmiert und drüber provisorisch gefüllt, damit die Pulpa abstirbt, da es sonst zu einem "Hochgehen" des Zahns hätte kommen können. ich war schockiert, erst im Nachhinein von dem zu erfahren, was da mit meinem Körper gemacht wurde und bin nun entsprechend misstrauisch geworden. Ich habe inzwischen gelesen, dass man eigentlich nicht mehr medikamentös devitalisiert, sondern direkt eine Wurzelkanalbehandlung durchführen muss, da die Salben toxische Substanzen enthalten. Ist das so korrekt oder ist eine Devitalisierung u.U. auch heute noch angebracht? Leider weiß ich nicht, mit welchem Medikament devitalisiert wurde. Leider kann ich als Laie nicht beurteilen, ob ein Zahnarzt gesundheitlich unbedenklich behandelt. Ich habe jedenfalls seit dem Eingriff deutlich stärkere Schmerzen an dem Zahn, die sich ab und zu tief in den Kiefer hinunterziehen. Ist das "normal" oder hat sich evtl durch den Eingriff eine Entzündung stark ausgeweitet. Ich habe zur Weiterbehandlung erst in vier Wochen wieder einen Termin. Ist es unbedenklich, die Einlage/Salbe solange auf dem Zahn zu belassen?
Über die nicht vorhandene Aufklärung/Informierung meinerseits vor(!) oder spätestens während der Behandlung und die nicht vorhandene notwendige Einwilligung habe ich mich bei der Ärztin bereits beschwert.
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noch zur Ergänzung meines obigen Beitrags:
Ich möchte letztlich wissen, ob ich bei der Ärztin in guten Händen bin oder mir besser jemand anderen suchen sollte.
Vielen Dank für die Bearbeitung!
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Hallo Zahnweh,
jetzt wird es schwierig. Ich kann Ihnen leider nicht eindeutig ja oder nein sagen. Das liegt an den möglicherweise verwendeten Substanzen. Wir haben in der Zahnmedizin immer noch ein recht "schmutziges" Präparat "Toxavit" in der Schublade mit einer hohen Formaldehydkonzentration. In kleinen Mengen und dichtem (!) Verschluss im Zahninneren wende ich selbst einmal im Jahr (nicht öfter) an, wenn es gar nicht anders geht, weil schon alles probiert worden ist und der verdammte Zahnnerv auch mit 4 Spritzen nicht taub zu bekommen ist und das zum wiederholten mal.
Routinemäßig darf das Mittel selbstverständlich nicht verwendet werden und auch nicht, wenn Zweifel bestehen, ob irgendwo ein Loch an der Seite am Zahn existiert.
Deshalb glaube ich, dass Ihre Zahnärztin nicht Toxavit dafür genommen hat. Das sollte Ihnen die Kollegin aber mitteilen, darauf haben Sie ein Recht. Lassen Sie sich also versichern, dass Mittel kein Formaldehyd enthält. Am besten den Markennamen.
Viele Grüße
www.zahnfilm.de
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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