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Seit drei Monaten Kopfschmerzen nach Zahnwurzelbehandlung






Anfang März wurde bei mir in einer Notfallabmulanz eine Zahnwurzelbehandlung vorgenommen und nach Spülung und einer Einlage von einem Antiobiotika und Verschluß wurde ich in den Zahnarzt entlassen. Dort keinerlei Probleme. Nach Rückkehr suchte ich meinen Zahnarzt auf. Der öffnete, führte Instrument in einem Wurzelkanal ein, bewegte es, um festzustellen, wie man auf dem Röntgenbild sehen könnte, wäre eine Wurzel krumm und ich müsste deshalb zum Endodontiespezialisten. Danach spülte er mit Chlorhexidin, obwohl ich auf dem Auskunftsblatt angegeben hatte, es nicht zu vertragen. Nach der Spülung trat ein schlagartiger Kopfschmerz im Stirnhöhlenbereich auf, sowie starker Schwindel, Übelkeit, Brechreiz. Die Mundhöhle brannte wie Feuer. Auch durch mehrmaliges Spülen war das Brennen nicht zu beseitigen. Nach einigen Tagen Entzündung des Zahnfleisches in der näheren Umgebung. Fortdauer der Beschwerden. Fühlte mich krank. Ging schließlich zum Endodontie-Spezialisten. Dort Behandlung mit Kofferdamm, erneute Reinigung, Spülung, Einlage von Calciumhydroxid. Nach Behandlung wiederum stärkerer Schwindel, Kopfschmerzen, starke Übelkeit, Brennen in der Mundhöhle. Nach einer Woche gehe ich gehe zu einer neuen Zahnärztin, bitte sie die Einlage zu entfernen. Danach Übelkeit und Schwindel besser. Kopfschmerzen und dauerhaft dumpfes Gefühl im Kopf bleiben bestehen. Nach neuer Röntgenaufnahme, Spülung mit steriler Lösung? da ich Angst vor weiteren chemischen Spülmitteln habe, Einlage mit Guttapercha-Fäden (teilweise weiß, teilweise blau) und Verschluß mit Zement Mitte Mai. Weiterhin Kopfschmerzen ziehend gerade über dem Zahn ins Auge ausstrahlend, abwechselnd Stirnhöhlen-Kopfschmerz und einschießende Schmerzen im Hinterkopf, vorübergehend Berührungsempfindlichkeit des Kiefers. Letztere hat wieder aufgehört. Ich fühle mich weiterhin krank, müde, gestresst von diesen ständigen Kopfschmerzen und dem dumpfen Gefühl im Schädel. Gehe noch mal in die Klinik. Dort rät man mir, einen Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten aufzusuchen. Der kann nichts finden: Nase frei, in Ordnung. Natürlich könnte man nur durch eine CRT endgültige Gewissheit haben, aber es würde nichts darauf hindeuten. Gehe zum Kieferchirurgen, um den Zahn ziehen zu lassen, weil ich völlig genervt bin. Dort sagt man mir, man müsse, um diesen einzelnen Zahn zu ziehen eine Panorama-Aufnahme vom gesamten Kiefer machen. Ausserdem ist man unfreundlich und genervt. Ich kann das in meinem Zustand nicht ertragen und verlasse die Klinik.
Inzwischen hat sich bei mir eine riesige Angst vor jeder zahnärtzlichen Behandlung aufgebaut. Leider wird fast nie auf meine allgemeine Medikamentenüberempfindlichkeit Rücksicht genommen oder man vergißt einfach wieder was ich über bestimmte Unverträglichkeiten gesagt habe. Mit den ständigen Kopfschmerzen kann ich aber auch nicht leben.
Woher könnten diese kommen? Kann der Zahnarzt die Wurzel durchbohrt haben? Hätte das der Endodontie-Spezialist festgestellt? Was kann sonst die Ursache sein? Die Überempfindlichkeitsreaktion auf Medikamente/Spritzen kann doch nicht so lange anhalten??
Wie finde ich einen einfühlsamen und kompetenten Zahnarzt??
Hallo Gast, Sie schrieben:

Anfang März wurde bei mir in einer Notfallabmulanz eine Zahnwurzelbehandlung vorgenommen und nach Spülung und einer Einlage von einem Antiobiotika und Verschluß wurde ich in den Zahnarzt entlassen. Dort keinerlei Probleme. Nach Rückkehr suchte ich meinen Zahnarzt auf. Der öffnete, führte Instrument in einem Wurzelkanal ein, bewegte es, um festzustellen, wie man auf dem Röntgenbild sehen könnte, wäre eine Wurzel krumm und ich müsste deshalb zum Endodontiespezialisten. Danach spülte er mit Chlorhexidin, obwohl ich auf dem Auskunftsblatt angegeben hatte, es nicht zu vertragen.
--- klingt nach allgemeiner Materialunverträglichkeit

Nach der Spülung trat ein schlagartiger Kopfschmerz im Stirnhöhlenbereich auf, sowie starker Schwindel, Übelkeit, Brechreiz. Die Mundhöhle brannte wie Feuer. Auch durch mehrmaliges Spülen war das Brennen nicht zu beseitigen.
--- spricht für eine Hyperästhesie des Trigeminus und höherer schmerzverarbeitender Strukturen

Nach einigen Tagen Entzündung des Zahnfleisches in der näheren Umgebung. Fortdauer der Beschwerden. Fühlte mich krank. Ging schließlich zum Endodontie-Spezialisten. Dort Behandlung mit Kofferdamm, erneute Reinigung, Spülung, Einlage von Calciumhydroxid. Nach Behandlung wiederum stärkerer Schwindel, Kopfschmerzen, starke Übelkeit, Brennen in der Mundhöhle.
--- passt

Nach einer Woche gehe ich gehe zu einer neuen Zahnärztin, bitte sie die Einlage zu entfernen. Danach Übelkeit und Schwindel besser. Kopfschmerzen und dauerhaft dumpfes Gefühl im Kopf bleiben bestehen. Nach neuer Röntgenaufnahme, Spülung mit steriler Lösung? da ich Angst vor weiteren chemischen Spülmitteln habe, Einlage mit Guttapercha-Fäden (teilweise weiß, teilweise blau) und Verschluß mit Zement Mitte Mai. Weiterhin Kopfschmerzen ziehend gerade über dem Zahn ins Auge ausstrahlend, abwechselnd Stirnhöhlen-Kopfschmerz und einschießende Schmerzen im Hinterkopf,
--- leiden Sie - jetzt mal abgesehen von diesem ZahnEreignis - unter a) Migräne, b) Spannungskopfschmerzen, c) Reizdarm, d) monatliche Bauchschmerzen?


vorübergehend Berührungsempfindlichkeit des Kiefers. Letztere hat wieder aufgehört. Ich fühle mich weiterhin krank, müde, gestresst von diesen ständigen Kopfschmerzen und dem dumpfen Gefühl im Schädel. Gehe noch mal in die Klinik. Dort rät man mir, einen Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten aufzusuchen. Der kann nichts finden: Nase frei, in Ordnung.
--- das war von vornherein klar.


Natürlich könnte man nur durch eine CRT endgültige Gewissheit haben, aber es würde nichts darauf hindeuten.
--- MRT und CT sind bei Ihnen mit 99,9% iger Sicherheit unauffällig, sage ich voraus. Und wenn irgendwas gefunden wird, dann ist das ein unwichtiger Nebenbefund.

Gehe zum Kieferchirurgen, um den Zahn ziehen zu lassen, weil ich völlig genervt bin. Dort sagt man mir, man müsse, um diesen einzelnen Zahn zu ziehen eine Panorama-Aufnahme vom gesamten Kiefer machen. Ausserdem ist man unfreundlich und genervt. Ich kann das in meinem Zustand nicht ertragen und verlasse die Klinik.
--- es tut mir leid, das hier direkt so vom Stapel zu lassen. Aber Sie können nicht auf der einen Seite ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Fürsorge einzufordern, bei einem Krankheitsbild, das nun einmal a) nicht sonderlich bekannt ist, und b) auch viele Gemeinsamkeiten mit CFS (Ermüdungssyndrom), Fibromyalgie und Reizdarm hat - also mit Zähnen gar nix zu tun, aber andererseits in der Chirurgie Praxis einen Zahn ziehen lassen wollen. Da braucht es schon auch Durchhaltewillen von Ihnen.


Inzwischen hat sich bei mir eine riesige Angst vor jeder zahnärtzlichen Behandlung aufgebaut. Leider wird fast nie auf meine allgemeine Medikamentenüberempfindlichkeit Rücksicht genommen oder man vergißt einfach wieder was ich über bestimmte Unverträglichkeiten gesagt habe. Mit den ständigen Kopfschmerzen kann ich aber auch nicht leben.
Woher könnten diese kommen?
--- die Krankheit heißt Trigeminus Neuropathie


Kann der Zahnarzt die Wurzel durchbohrt haben?
--- ja, aber das ist nicht die Ursache

Hätte das der Endodontie-Spezialist festgestellt?
--- ja

Was kann sonst die Ursache sein? Die Überempfindlichkeitsreaktion auf Medikamente/Spritzen kann doch nicht so lange anhalten??
--- Sie sagen es


Wie finde ich einen einfühlsamen und kompetenten Zahnarzt??
--- Sie brauchen zunächst einen Neurologen/Hausarzt/Internist, der Sie nach Merkmalen für Trigeminus Neuropathie, CFS, Fibromyalgie begutachtet. Dagegen helfen heute Prophylaxe Mittel wie Topiramat, Duloxetin oder Valproinsäure.

Viele Grüße
www.zahnfilm.de
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