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Wurzelspitzenresektion durch Kieferchirurgen
Werden die Kosten für eine Wurzelspitzenresektion übernommen?






Ich habe heute eine kleine Reise hinter mit.

Ausgangsproblem waren Zahnschmerzen. Daraufhin hatte heute morgen einen Termin beim Zahnarzt.

Dort wurde ein Röntgenbild gemacht und ich aufgeklärt, dass ich über einem bereits wurzelbehandelten Zahn (25) (anscheinend nicht komplett) eine Entzündung hätte und wurde weitergereicht zu einem Kieferchirurgen.

Dieser sah es sich an und verschrieb mir erstmal Antibiotika (Clindamycin 600) und sagte dass ich das erstmal nehmen muss und dann später zu einer Wurzelspitzenresektion wiederkommen müsste. Zuvor soll ich allerdings zu meiner Zahnärztin und den Wurzelkanal erneut behandeln lassen.

Mit diesen Worten bin ich sodann zu meinem Zahnarzt zurück, welcher u.A. die Mitteilung des Kieferchirurgen nicht entziffern konnte. Dort wurde mir dann ein HKP vorgelegt und ich darüber aufgeklärt, dass die Krankenkasse es nicht zahlt, da der Zahn schonmal behandelt wurde.

Jetzt stellen sich mir doch einige Fragen. Warum ist die ganze Sache nicht nach der Abheilung durch Antibiotika erledigt? Wozu muss der Wurzelkanal neu behandelt werden, wenn er gar nicht das Problem darstellt? Warum zahlt die Krankenkasse es nicht, wenn es nötig ist? Wie würde die Behandlung und deren Folgen mit den Leistungen der Krankenkasse aussehen?
Des weiteren: Verliert man einen Zahn mit Wurzelkanalbehandlung und WRS nicht eh sehr bald - also lohnt sich da z.b. überhaupt noch ein Inlay (was ja auch wieder mit recht hohen Kosten verbunden ist) ?

Vielen Dank für die Antworten

p.s.: werden die Kosten für die WSR überhaupt übernommen?
Das Problem ist immer die Entzündung an der Wurzelspitze. Bevor man die WSR macht, muss die Wurzelbehandlung neu gemacht werden, da es ansonsten zu einer Reinfektion mit Keimen kommt.

Leider zahlt die Krankenkasse nicht alles, was notwendig ist. Ein Zahn, der revidiert wurde (dh neue Wurzelbehandlung) und danach eine WSR hat ja nach den gegebenen Faktoren eine gute oder schlechte Überlebensrate. Diese kann reichen von einigen Monaten bis hin zu 10, 15, 20 Jahren - das hängt von vielen Faktoren ab (Ausmaß der Entzündung, Zahnhalteapparat, Güte der WSR und der Revision usw usw).

Mit Antibiotika allein ist es NIE in einem solchen Fall getan. Es ist kurzfristig Ruhe, aber da immer noch Keime dort verbleiben, wird es zu einem neuen Aufflammen kommen.

Ob sich die WSR auszahlt - das muss der Zahnarzt entscheiden.
Forum -> Wurzelbehandlungen


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