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Hallo,
in wenigen Tagen habe ich den Termin für eine Wurzelspitzenresektion, bin mir aber jetzt nicht mehr 100% sicher, ob diese noch notwendig ist.
Hintergrund: Vor ca. 10 Wochen hatte ich (m, 40J.) längere Zeit mit Erkältungssymptomen zu kämpfen, also Schnupfen, Kopfschmerzen, Husten und nasale Stimme (Zahnschmerzen hatte ich keine). Nachdem diese nach ca. 2 Wochen immer noch nicht verschwunden waren (der Hausarzt hatte eine "normale Erkältung" diagnostiziert), ging ich zum HNO. Dieser machte eine Röntgenaufnahme der Nasennebenhöhlen und stellte dort eine Entzündung fest, die mit "fast 100%-Sicherheit" durch einen Zahn /Zähne verursacht würde.
Also ab zum Zahnarzt (der auch Oralchirurg ist). Dieser ließ eine CT-Aufnahme des Oberkiefers anfertigen. Auf dem Bild - so zeigte mir der Zahnarzt - waren eindeutig entzündete Wurzelspitzen bei zwei nebeneinanderliegenden, bereits wurzelbehandelten Zähnen (Oberkiefer rechts, relativ weit vorne) sowie eine "Entzündungsblase" (Abszess) in der Nebenhöhle zu erkennen. Er riet zu einer Resektion, auch um die Zähne evtl. noch erhalten zu können. Wir vereinbarten einen Termin in ca. 4 Wochen (also Ende September).
Mittlerweile habe ich allerdings keinerlei (fühlbaren) Probleme mehr, kein Schnupfen, keine nasale Stimme etc., auch nach wie vor keine Zahnschmerzen. Meine Frage: Ist die Resektion überhaupt noch notwendig bzw. könnten sich die Wurzelspitzen evtl. "erholt" haben? Oder ist nach wie vor davon auszugehen, dass ein ständiger "Entzündungsherd" bei Nichtbehandlung verbleibt bzw. die Probleme rasch wieder zurückommen.
Vielen Dank,
Toni
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