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Sehr geehrte Experten,
Vor circa 4 Jahren hatte ich am rechten Schneidezahn eine Wurzelentzündung, dabei war der Zahn super kältempfindlich, selbst atmen tat weh (war im Herbst) und es gab ein starkes Druckgefühl an der Zahnwurzel. Zu Beginn wurde das Zahnfleisch aufgeschnitten und Eiter lief ab, ich glaube ich habe auch Antibiotika genommen. Es wurde nicht besser also begann die Wurzelbehandlung mit aufbohren und desinfizieren (irgendwas mit Chlor), desinfiziert wurde glaube ich nur 2 x...die Kältempfindlichkeit und Druckschmerzen ließen nicht nach, so dass eine WSR gemacht wurde...die lief problemlos und heilte sehr gut ab...
nun habe ich seit gestern (als mehr als 4 Jahre später) wieder Druckschmerzen "unterm Zahnfleisch"...Schmerz ist übertrieben - es drückt eher nur, keine Schmerzempfindlichkeit und nix...nur wenn ich mit dem Finger auf die Narbe drücke, drückt es ein wenig mehr (so also ob der Knochen nicht wieder intakt geworden wäre). Nun habe ich natürlich Angst, dass es eine erneute Entzündung gibt. Was wäre in diesem Fall am Besten um den Zahn zu erhalten (bin immerhin erst 27)...ich hab furchtbare Angst, dass ich den Schneidezahn verliere...ist das wahrscheinlich?
Hinzukommt das ich aufgrund von innerer Anspannung ziemlich stark den Kiefer zusammenpresse, so dass ich an manchen Tagen richtig dolle Kieferschmerzen habe. Kann das auch davon kommen? Zudem - ich geb es zu - bin ich hypochondrich veranlagt und konzentriere mich dan stark auf sowas und überinterpretiere dann gerne.
sollte ich also schnellstmöglich zum Zahnarzt oder weiter beobachten?
Danke für die Hilfe
Julia
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So schnell wie möglich zum Zahnarzt.
Selbst wenn es eine neue Entzündung ist - wenn man es rechtzeitig behandelt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man den Zahn retten kann. Wenn man wartet nicht!
Dr. Mayr
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