Knochenfluorose (Skelettfluorose)
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Knochenfluorose (Skelettfluorose)
Werden mehr als 20 mg pro Tag aufgenommen, reagieren auch die Knochen mit Ausbildungen einer verhärteten und verdichteten Kortikalis (äußere Knochenschicht); unter Umständen versteifen die Gelenke. Auch die Wirbelsäule kann total ankylosieren (versteifen). Beobachtet wurde dieses Krankheitsbild zuerst an Arbeitern in der Kryolithverarbeitung, dann auch bei Rindern, die sich von Grünfutter mit Staubablagerungen aus Schornsteinen fluoridverarbeitendender Fabriken ernährten. Seit den späten dreißiger Jahren wurde Skelettfluorose auch in Indien beschrieben, in Orten deren Trinkwasser 1 mg Fluorid je Liter (und mehr) enthält. Das Phänomen tritt hier wegen des höheren Wasserkonsums (klimabedingt) schon bei relativ niedrigen Fluoridkonzentrationen des Wassers auf.
Quelle: Wikipedia
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