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Hallo,
am Donnerstag sollte mir mein Zahnarzt ein Implantat im Unterkiefer setzen. Nach ca. 45 Minuten hat er den Eingriff abgebrochen, da er nach seinen Aussagen am oberen Rand zuviel gefrässt hat und das Implantat dadurch nicht richtig halten würde. Er meinte, dass das Loch im Knochen nun erstmal wieder zuwachsen muss und man die ganze Prozedur in ca. 4 Monaten erneut angehen würde. Nun meine Fragen:
1.) Wächst das Loch im Knochen in der Regel wirklich probemlos zu und ist die Stelle dann wieder stabil genug für einen erneuten Eingriff?
2.) Welche Risiken bestehen bei einem Loch im Knochen?
2.) Das Vertrauensverhältnis zu meinem Zahnarzt ist durch die misslungene OP und weiterer Umstände extrem gestört. Ich würde daher den nächsten Implantat-Eingriff gerne von einem anderen Arzt durchführen lassen. Kann mir der Zahnarzt in diesem Fall die angefallenden Kosten für die misslungene OP (Behandlung + Material/Implantat) in Rechnung stellen?
Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank und Gruß
Michaela
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Hallo Michaela,
so richtig vertrauenerweckend klingt es nicht, was Sie da schreiben, das sehe ich ähnlich. Ich würde den Zahnarzt mal zu einem halbwegs zeitlich günstigen Moment (nicht Montags vormittags z.B.) anrufen und um ein Friedensangebot bitten und gleich die Größenordnung abstecken: 150 für das verbrauchte Material und die Geschichte ist zu Ende.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Hallo,
falls Das mit dem Friedensangebot nicht klappt:
Wird denn der Eingriff eigentlich zumindest teilweise von einer Krankenversicherung getragen?
In diesem Falle kann eine ausführliche verbindliche Schilderung dort dazu führen, daß Du den Arzt wechseln kannst und dieser nur die bisherige Teilleistung abrechnen kann. Und Du dann bei einem anderen Arzt _weitermachst_ . Hier ist vermutlich kompliziert daß es überwiegen rein privat ist/Implantate?
PS: Daß Dein Arzt _sagt_ daß er einen Fehler gemacht hat spricht für Deinen Arzt.
Gruß, Wolfi1
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Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Es spricht FÜR einen Arzt, wenn er einen Fehler zugibt und in transparenter Art und Weise aufklärt, was als nächstes zu tun ist.
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