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Grüße Sie,
ich leide seit Monaten unter starken Kopfschmerzen, die kein Arzt so recht erklären kann. Unter einem wurzelbehandelten Zahn (Zahn 47) wurde vor Wochen ein dicker Entzündungsherd festgestellt.
Bei der Zahnwurzelrevision trat nun aus einem Zahnkanal ziemlich viel Eiter aus. Die Endodontologin empfiehlt die Einnahme eines Antibiotikums, Fortsetzung der Revision und danach sofortigen Verschluss der Zahnwurzel. Die Zahnwurzel soll wg. der Mundbakterien nie offen sein.
Mich irritiert, dass bei dieser Lösung der Eiter nicht abfließen kann.
Nachdem ich viel über eitrige Zähne und ihre Folgen gelesen habe, tendiere ich zum Entfernen des Zahns - obwohl er eine Brücke trägt.
Was meinen Sie? Soll ich die Revision fortsetzen? Oder soll ich den Zahn ziehen lassen und später ein Implantat einsetzen? Ich will bzgl. des Eiters kein Risiko eingehen.
Herzlichen Dank für Ihre Antwort (ich warte sehr darauf)
Isolde
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Hallo!
Wenn es mein Zahn wäre und meine Zahnärztin (und Sie haben ja auch noch das Glück bei einer Endodontologin zu sein, also einer Spezialistin) würde noch den Hauch einer Chance sehen, den Zahn zu retten, dann würde ich auch die Revision probieren. Kein künstlicher Zahn ist besser als der eigene, auch wenn dieser schon tot ist - abgesehen von den enormen Kosten, die auf Sie zukommen.
Deswegen vielleicht noch ein bißchen Geduld. Sicherlich ist die Prognose von einem "eitrigen Zahn" nicht gut, aber "Reißen kann man immer noch".
Bezüglich der Angst vor dem Eiter: Da Sie unter ständiger Kontrolle der Zahnärztin sind und auch bereits Antibiotika nehmen, ist die Gefahr einer gröberen Komplikation eher gering - wenn auch nicht ganz auszuschließen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
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