Kariesprophylaxe: Fluoride
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Verwendete Fluoride
Unter „Fluor“ versteht man im Zusammenhang mit Kariesprophylaxe die gebundene Form des Elements, das als Fluorid oder Fluorokomplex vorliegen kann. Üblicherweise benutzte Fluoride sind Natriumfluorid (NaF, z. B. in den Fluoridtabletten oder in manchen Zahncremes bzw. Mundwässern), Kaliumfluorid (KF, im fluoridierten Speisesalz), oder Zinn-II-Fluorid (SnF2, manchmal in Zahncremes eingesetzt). Die gelegentlich ebenfalls unter den Begriffen „Fluoride“ oder „Fluor“ eingereihten Fluorokomplexe umfassen Natriummonofluorphosphat (Na2PO3F, in Zahncremes verwendet), oder die Fluorosilikate (Natriumhexafluorsilikat, Na2SiF6; Hexafluorkieselsäure, H2SiF6), die seit Beginn der 1950er Jahre zur Trinkwasserfluoridierung eingesetzt werden. In der Frühzeit der Trinkwasserfluoridierung hat man in einer Stadt im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin sogar mit Fluorwasserstoff (HF, Flusssäure) „fluoridiert“, weil diese Säure in der Region produziert wurde und dort günstig zur Verfügung stand.
Quelle: Wikipedia
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