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Vor kurzem hatte ich ein missgeschick und habe mir durch beim Toben mit einem Kind die Krone vom Frontzahn abgeschlagen. Mein richtiger Zahn wurde damals abgeschliffen für eine Krone, das war vor 20 Jahre. Nun wurde mir die Wurzel gezogen, da diese eine kleine Fraktur bekommen hatte und die Krone nicht mehr benutzbar sei. Der ZA meinte, ich würde dann eine Brücke bekommen. Genauer hat er mir das nicht erklärt. Vorher muß diese freie Stelle aber noch heilen und hat mir ein Provisorium machen lassen von einem Labor womit ich echt enttäuscht bin. Bestimmt so ein Kassengestellt mit kompletten Gaumen, für nur einen Zahn, der Frontzahn. Soll nun 6 Wochen damit herum laufen. Ich arbeitet in der Bedienung und muß stundenlang reden. Ich liespere total, was mir sehr unangenhem ist und peinlich, und für Kunden auch "merwürdig" so bedient zu werden. Hatte das auch dem ZA gesagt, aber er hat nichts gesagt dazu. Ist halt ein einfaches Provisorium. Und essen kann ich damit auch gar nicht, also kann ich hungern wärend der Arbeit. Nehm das Teil doch nicht raus während andere Leute um mich herum sind...., in der Pause. Und dafür mußte ich noch 118€ bezahlen, was ja bei Erhalt der sogenannten Brücke eh in den Müll kommt. Über die Brücke wird erst in Januar gesprochen. Ich will sicher kein so ein komisches Mundteil bekommen später, und Zahninplantate macht er nicht so weit ich weiß. Soll ich nicht doch besser woanders mir Vorinformationen einholen bevor ich mich mit dem Einlasse was der ZA mir vorschlägt? Hatte schon mal schlecht Erfahrung mit einem anderen ZA, weil der mir damals unnötig eine Krone "angedreht" hat, obwohl man diesen auffüllen konnte mit einer Füllung.
Um Vorschläge wie ich mich zu verhalten habe wäre ich echt dankbar. Sind diese Provisoriumteile immer so unvorteilhaft??? , oder hätte es auch andere möglichkeiten gegeben? Welche ZA Gruppen können Zahninplantate anbieten? Wäre dann in der Umgebung Emden(Ostfriesland).
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Es stellen sich hier mehrere Fragen:
1. Welches Provisorium wünschen Sie?
Sie haben eine sog. "Fliege" oder "Immediat" bekommen; 1 Zahn angehängt an einem Kunststoffkörper - das ist zugegebenermaßen nicht besonders schick und funktionell, aber es erfüllt den zweck und ist günstig (€ 118.- dafür sind supergünstig!). Alternativ gäbe es da noch eine Klebebrücke. Das ist eine Krone mit seitlichen Metallflügeln, die an den Nachbarzähnen angeklebt werden kann. Das ist eine sehr ästhetische Lösung, die festsitzend ist - Kostet aber viel mehr Geld. Aber wenn ein Pat. das möchte ...
2. Implantat oder Brücke oder abnehmbares Metallgerüst.
Das sie keine abnehmbare Versorgung gaben möchten, kann ich gut verstehen. Bleibt noch Brücke oder Implantat über. Grundsätzlich kann man sich entscheiden wie man will. Hier nur eine kleine Hilfe: Sind die Nachbarzähne noch kariesfrei oder weitgehend erhalten, würde ich eher zu einem Implantat raten, weil man dann die Nachbarzähne in ruhe lassen kann. Sind sie schon st. zerstört, ist die Brücke oft von Vorteil. Das Ihr ZA evt. keine Implantate macht, ist keine Ausrede. Im Angebot muß er es für Sie haben !!!
Auch in Ihrer Nähe gibt es bestimmt blendende Implantologen. Ihr ZA kann ja dann immer noch die Krone drauf machen!
Im Übrigen: Wenn ihr Zahn nach dem Unfall gebrochen ist, wäre eine sofortige Implantation evt. im Bereich des Möglichen gewesen. Da sollte man - so man ein Impl. machen lassen möchte - keine Zeit verstreichen lassen, weil in der Abheilungsphase der Knochen rasch schwindet. Also bitte ranhalten! Alles Gute.
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