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Mir wurden vor zwei Wochen zwei Weisheitzähne auf der rechten Seite entfernt (vom Zahnarzt, nicht Chirurgen). Zwei Wochen später nachdem ich dachte jetzt kannst du bald wieder normal essen, wächst eine Spitze aus dem Unterkiefer durch mein Zahnfleisch und schleift meine Zunge auf sehr sehr unangenehme weise auf.
Ist so etwas bekannt oder klingt das so, also wäre der Zahn nicht richtig entfernt worden?
Ich habe Angst, dass ich nochmal so eine Tortur erleben muss und wieder ein Röntgenbild, die ganzen Spritzen, das rumgeschleife, wieder schlaflose Nächte, Krankschreibung, Schmerztabletten und Antibiothika...
Für alle Antworten bin ich sehr dankbar
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Falls jemand das selbe Problem hat.
Ich war gestern bei einem Zahnarzt und er meinte, dass das wohl der Kieferknochen ist und es bis zu einem halben Jahr dauert bis der heilt, er hat mir eine Paste draufgeschmiert und jetzt ist die Stelle fast schmerzlos.
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Mein Fazit der Weisheitzähne:
- sieben Besuche beim Zahnarzt (ist fast unmöglich wenn man Vollzeit arbeitet)
-Mir wurden vier Zähe auf zweimal jeweils links und rechts rausoperiert.
- drei Röntgenbilder vom Kiefer gemacht
- 30 Antibiothika Tabletten
- ziemlich starke Schmerzen
- vier Tage krank geschrieben
- 3 Packungen Schmerztabletten (Gottseidank nur einige genommen)
- viele schlaflose Nächte
Ich möchte nicht wissen wie viel Lebenszeit mir durch das alles weggenommen wurde....
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Eine operative Zahnentfernung ist zwar ein kleiner, aber dennoch ein Eingriff mit Risiken und Nebenwirkungen. Aus langjähriger eigener Erfahrung kann ich sagen, daß Schmerzen nach der OP nach ca. 2-3d abgeklungen sind. Ausnahmen spamäigen die Regel. Außerdem kommt es zu Schwellungen, Blutergüssen, evt. Kieferklemmen. All das sind bekannte Nachwehen einer OP und noch keine Komplikationen. Sie wissen durch die Aufklärung vorher Bescheid und legen den Termin so, daß Sie das beruflich nicht behindert. Machen Sie das nicht, sind sie ein bischen auch selbst Schuld.
Die Spitze, die aus ihrem Kiefer ragt, ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein kl. Knochenstück, daß man mit einer Pinzette beim ZA entfernen lassen kann. Deswegen braucht man sicherlich kein Antibiotikum nehmen. Das braucht nur einen kurzen ZA-Besuch.
Antibiotika bei komplikationslosen Zahnentfernung sind umstritten. Deswegen sollten Sie bei Bedenkten einfach mit Ihrem ZA darüber sprechen. Oft ist es jedoch so, daß man beim Arzt nix sagt und dann die Tbl. einfach nicht nimmt - das ist eine lose-lose-Situation. Wo - um Gottes Willen - sind denn die mündigen Patienten, von denen immer geredet wird. Wieso traut man den Ärzten nicht zu, daß sie auf Patientenfragen (auch kritische) eingehen können?? LG
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Erstmal danke für Ihre Zeit und Antwortschreiben.
Ich habe sehr großen Respekt davor, dass Sie in Ihrer Freizeit hier lesen und schreiben.
Da ich eher eine Ausnahme bin, ist es vielleicht für Sie auch ganz interessant wie ich das sehe.
Aus meiner Erfahrung fangen die Schmerzen nämlich erst 2-3 Stunden nach der OP erst richtig anfangen.
Es waren für mich keine Nachwehen bekannt, als im beim ZA war sagte er: "sollen wir die Zähne jetzt rausnehmen oder wann anders"?
Die Aufklärung vor der OP ware ein Satz: "vielleicht kannst du morgen nicht arbeiten" und "nimmst du irgendwelche Tabletten oder hast du Allergien?"
Somit konnte ich keinen Termin festlegen, nur mal einen Tag nicht in die Arbeit ist ja kein Problem.
Der Satz nach der OP: "Für heute gilt: keinen Alkohol, nicht rauchen, keinen Kaffee, keine Milchprodukte und kühl die Wunde schön. In zwei Tagen möchte ich mir das nochmal ansehen. Tschüss"
Aber was dann kam, werde ich nicht mehr vergessen:
-unglaubliche Schmerzen am Kiefer und am Zahnfleisch
-zwei Tage lang durchgehendes Bluten aus den Wunden
-Man kann den Mund nicht richtig öffnen und nicht beissen und hat kein Hungergefühl mehr also drei Tage fast lang nichts essen
-drei Tage fast keinen Schlaf, wenn man einschläft wacht man in einer Blutfpüze auf
Bei meiner Ersten Seite hatte ich auch so eine Spitze durchs Zahnfleisch, diese hab ich mir dann aus zu
großer Angst vorm Zahnarzt so gut es ging selber nach und nach rausgebrochen. Leider wurde es nicht weniger
bzw. ist immer nachgewachsten, dann wurde das ganze operativ entfernt.
Auf der zweiten Seite hat mir der Zahnarzt vor drei Tagen was draufgeschmiert, seitdem spüre ich den Fehler nicht mehr.
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Also bei mir kam ein Weisheitszahn und es war relativ schnell das ganze Zahnfleisch auch schon die Wange entzunden mein Zahnarzt wollte in mir aber nicht rausnehmen sondern hat mir das Zahnfleisch bis ziemlich weit nach hinten weggebrannt so das ich zur Wange zurück schon ein richtiges Loch hatte, also hatte ich bereits eine Entzündung und eine offene Wunde im Mund, habe aber kein Rezept bekommen eine Woche später ging ich dann nochmal zu ihm dann hatte er mir endlich den Zahn rausgenommen, allerdings war schon alles so entzunden das ich 4 Spritzen brauchte und wieder kein Rezept. Die Nacht anschliessend war schrecklich ich habe keine minute geschlafen vor lauter Schmerzen am nächsten Tag ging ich dann zu einen anderen Zahnarzt der hat mir dann den Zahnstein entfernt wegen der bakterien und eine Spüllung hab ich bekommen und Antibiotika hat er mir auch verschrieben (gottseidank), und selbst er hat gesagt das es eine Frechheit ist das der Zahnarzt so eine stark verbreitete Entzündung nicht behandelt hat den Schmerztabletten alleine konnten da nichts mehr nützen was ich ja gemerkt habe. Er hat gemeint im Normalfall muss ein Weisheitszahn der was unten nur schwer rauskommt und wenn auch schon alles entzunden ist sofort raus da das Unterkiefer viel empfindlicher ist und so eine Entzündung kann sich bis zu Herz, Nieren und Hirnhaut verbreiten, also noch mal Glück gehabt. Für mich waren die letzten Tage die Hölle musste eine woche lang jeden tag zum Zahnarzt um mir diese Spülung zu holen aber jetzt heilt es endlich ab. Hätte mir der andere Zahnarzt den Zahn gleich rausgenommen hätte ich mir einiges erspart aber naja, ich kann nur jeden den Rat geben sobald ein Weisheitszahn anfängt zu schmerzen und es sich entzündet den Zahn sofort rausnehmen lassen.
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