Trinkwasserfluoridierung



Trinkwasserfluoridierung

Als um 1945 in den USA die Trinkwasserfluoridierung („TWF“, Fluoridzusatz von ca. 1 mg je Liter) eingeführt wurde, ging man dabei von einer täglichen Fluoridzufuhr von 1 bis 1,5 mg pro Tag aus (McClure), und dieser Wert diente später als Basis für die Fluoridverabreichung in Tablettenform. Seit ca. 25 Jahren weiß man, dass in Orten mit TWF die tägliche Zufuhr bei ca. 3 mg (und mehr) pro Tag liegt. Entsprechend passte das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BGVV) in einer Stellungnahme (Sept. 2001) die Zufuhrempfehlung für eine Kariesprophylaxe auf 3.1 bis 3.8 mg pro Tag für Personen zwischen 19 und 65 Jahren an [2]. Dagegen sieht sich die WHO nicht in der Lage einen Wert für einen täglichen Fluoridbedarf festzulegen, da es keine diagnostischen Parameter und keinen Beweis für die Existenz klinischer Symptome eines „Fluoridmangels“ gibt [3].

Quelle: Wikipedia

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