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Fluoridierung - Kontroverse um Schaden und Nutzen






Fluoridierung - Kontroverse um Schaden und Nutzen

Unter verschiedenen Aspekten wird die Fluoridierung (insbesondere des Leitungswassers) kontrovers diskutiert. Einerseits sind nämlich Fluoride und ihre Komplexsalze giftig. Natriumfluorid und diverse Fluorosilikate sind daher auch als Ratten- und Insektengifte patentiert und verkauft worden [4]. Diese Verbindungen haben wiederholt zu oft tödlich verlaufenen akuten Vergiftungen beim Menschen geführt (durch Unfälle, Verwechslungen, Suizide und Mordanschläge), die mit ihrer Produktion befassten Arbeiter chronisch geschädigt (siehe Fluorose), oder als Immissionen Umweltschäden (an Nutzpflanzen und Tierbeständen) ausgelöst, die zu hohen Schadenersatzforderungen führten. Dass allein die „Dosis das Gift macht“ wird von Manchem nur schwer akzeptiert (auch die gleiche "Dosis" Alkohol wirkt sich bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich aus), zumal die Frage der „optimalen Dosis“ bei der Fluoridierung ebenfalls nicht völlig geklärt zu sein scheint. Schließlich stellt man durch Fluoridierung eine bestimmte Konzentration z. B. im Leitungswasser ein, wobei letztlich die individuelle „Dosis“ von der verbrauchten (Wasser)menge (plus Fluorid-Zufuhr aus anderen Quellen) bestimmt wird. Und die variiert. Andererseits empfinden viele Menschen die Fluoridierung als Zwangsmedikation, die sie rundweg ablehnen.

Ein Ende März 2006 herausgegebener Bericht des amerikanischen National Research Council befasst sich näher mit den medizinisch und toxikologisch relevanten Problemen, die eine striktere Regulierung der oft überhöhten Fluoridzufuhr erforderlich machen [5].

Kontroversen gibt es aber nicht nur im klassischen Sinn zwischen Befürwortern und Gegnern der Fluoridierung, sondern auch zwischen diversen Befürwortern (z.B. strittige Detailfragen zwischen Kinder- [6] und Zahnärzten [7]) und bei personellen Veränderungen innerhalb derselben Behörde (z.B. Positionswechsel des Bundesgesundheitsamts: 1982 noch dagegen [8], bei Wechsel des Abteilungsleiters Kurswechsel in die Gegenrichtung mit Herausgabe eines "Erratums" zum SozEp Bericht [9]. Die Salzfluoridierung wurde im Oktober 1983 vom damaligen Gesundheitsministerium noch abgelehnt [10] , 1991 wurde sie eingeführt). Gelegentlich ändert sich auch die persönliche Überzeugung, wenn man sich intensiver mit dem Thema befasst: der vormals prominenteste kanadische Verfechter der Fluoridierung, der Zahnarzt Dr. Hardy Limeback, Universität Toronto, spricht sich inzwischen ausdrücklich gegen die Fluoridierung aus.

Quelle: Wikipedia
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