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Hallo,
im voraus ist schon mal zu sagen, dass ich eine angstpatientin bin, Betäubungsspritzen nie wirklich taub machen und ich meist vorher beruhigungsmittel nehmen muss, weil ich sonst umkippe.
Vor 4,5 Jahren wurde der Zahn (oben rechts 4.) wurzelbehandelt, war dann noch nicht ruhig und ein zweites mal wurzelbehandelt. als er dann immer noch nicht ruhig war, wurde vor 4 jahren eine WSR (sehr schmerzhaft) durchgeführt. die schmerzen gingen erstmal weg, der zahn verfärbte sich dunkel und ich war erstmal "zufrieden". vor ca. 1-2 jahren habe ich immer wenn ich mit dem finger über die stelle oben am kiefer gefahren bin, ein sehr unangenehmes druckgefühl wahrgenommen. man merkt einfach, dass da was ist. nun war ich dann vor einem jahr beim Zahnarzt. der hat ein Röntgenbild gemacht und wollte nochmal eine WSR durchführen.
der gedanke daran hat mich in die flucht geschlagen und ich hab dann ein jahr schmerzfrei gelebt, also halt immer nur was gemerkt, wenn ich draufgedrückt habe.
nun war ich vor kurzem bei einem anderen Zahnarzt, weil der zahn nun auch ohne das man ihn an seiner spitze drückt, mich immer wieder ärgert. es zieht und zuckt, druckgefühl wird immer schlimmer. der arzt hat dann das Röntgenbild des anderen zahnarztes angefordert und ist der meinung, dass eine WSR keinen sinn macht, da an der wurzel nichts zu sehen sei. er rät mir, den zahn zu ziehen, "weil man halt nicht jeden zahn erhalten kann" (seine worte).
allerdings bin ich erst 22 und kann mir eigentlich keinen Zahnersatz leisten. gibt es nicht noch andere möglichkeiten zur erhaltung des zahns? und seltsam das zwei zahnärtze bei einem Röntgenbild so unterschiedliche meinungen haben? außerdem war das bild halt auch schon fast ein jahr alt, vielleicht wäre auf einem aktuellen bild etwas ganz anderes zu sehen? ich bin ratlos.
vielen dank schonmal!
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