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Ich habe heute ein neues Goldinlay bekommen und mir das vorhin im Spiegel angesehen. Dabei habe ich festgestellt, daß das Goldinlay vom Zahn durch eine deutlich sichtbare weiße Schicht getrennt ist.
Bei meinen anderen Inlays ist das nicht der Fall. Die wurden nicht von einem niedergelassenen Zahnarzt, sondern von Zahnmedizinstudenten eingesetzt. Deren Betreuer hat gesagt, er wolle da keinen irgendwie abgesetzten Übergang zwischen dem Inlay und dem Zahn sehen, da dürfe keine weiße Linie seien, etc. Die Studenten haben dann ewig daran 'rumpoliert, bis das auch so war.
Ist das wirklich nötig? Sollte ich nochmal zum Zahnarzt und ihn bitten, daß noch weiter zu bearbeiten?
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Hallo Gast,
jaja, die Perfektionisten und die Goldinlays. Ich bin ehrlich und sage: meine Goldinlays haben auch regelmäßig tastbare Ränder, d.h. im Klartext, der Rand bildet zum Zahn häufig eine Diskrepanz von mehr als 40 ym (Mikrometer), dann fasst die zahnärztliche Sonde.
Angeblich ist das von Nachteil, wenn solche tastbaren Stellen auftreten. Tatsächlich sehe ich aber meine Inlays auch nach 10 Jahren noch nicht herausfallen, die der Mitbewerber dafür aber um so häufiger. Nach meiner unbescheidenen Meinung ist der sichtbare Rand längst nicht so wahnsinnig wichtig, wie das von den - von Lebenserfahrung auch nicht arg gebeutelten - Assistenten in der Klinik dargestellt wird.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
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