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Nach neuen Inlays und aufwendiger Bisshebung stimmt überhaupt nichts mehr bei mir. Meine jahrzehntelange Bissprogrammierung ist nicht mehr da. Habe noch alle Zähne und ein tolles Gebiss, in vitro toll, aber in vivo ene Katastrophe. Hat ein Vermögen gekostet, habe zwar keine Schmerzen, aber es nervt ohne Ende, weil ich mir permanent ETWAS wegbeißen will und das den ganzen Tag, jede Stunde, jede Minute.
Monatelang Schiene getragen, um die ursprüngliche Programmierung wieder zu finden, aber auch vergebens und an den Nerven habe ich es auch nicht. Was kann ich noch versuchen oder muss ich damit leben?
Im Nachhinein bin ich schlauer, ich hätte vor fünf Jahren mich nicht dazu verleiten lassen sollen, alles zu verändern. Ist jetzt alles zu spät???
_________________ Wer kann mir helfen?
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Wissen Sie, mit Inlays können Sie keine Bißhebung machen, das geht nur mit Onlays oder Kronen. Das einmal vorweg. Hätten Sie ein tolles Gebiß gehabt, dann wäre ein solcher Eingriff niemals von Nöten gewesen - natürlich in vivo (wen interessiert etwas anderes!!!)
Aber zum Fachlichen: Mit einer Schiene können Sie eine alte Programmierung niemals wiederfinden. Damit sollen Sie eine neue Programmierung finden lernen. Wenn das nach 5 Jahren noch nicht der Fall war, kann man getrost sagen, die Schienentherapie war für die Katz.
Das "Um und Auf" einer Bißerhöhung ist, Ihnen eine bessere Funktion zu geben. Dabei ist es oft nötig, Ihnen den "Biss" wegzunehmen, weil man ihn bewußt umprogrammieren will. Davon sollte Sie Ihr Zahnarzt informieren, weil das manchmal ein bischen schwierig sein kann. Am Ende der Behandlung (nach Eingliederung der Kronen) muß sich aber ein gutes Gefühl einstellen für den neuen Biß. Ist das nicht der Fall, kann man von einem tlw. Mißerfolg sprechen. Wenden Sie sich vielleicht an einen Spezialisten für Funktionstherapie, um dem Problem auf die Spur zu kommen. Es darf Sie hier einfach auch nicht stören, daß es wieder kostet. Denn auf Kasse kann Ihnen sicherlich nicht geholfen werden. LG
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