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Unwissender Patient, da keine Patientengespräche vorhanden






Warum?
Warum gibt es keine 'echten' Patientengespräche?
warum glauben Zahnärzte (und -Innen), das Patienten das 'sowieso' nicht verstehen?
Warum bekommt man die Vorgehensweise oberflächlich erklärt, bei offenem Mund?
Warum gibt es nur die Kommunikation zwischen Arzt und ZA-Helferin, und dann sowieso unverständlich für den Laien?
Warum wird man als Patient auf einmal unsichtbar bzw man ist einfach nicht im Raum, hat auch keine Ohren...?
Warum bekommt man nur auf hartnäckiges Nachfragen eine Antwort (z.B.: fragt die ZA-Helferin :Spritze grün oder rot? ZA sagt grün; ich frage, was den 'Grün' sei - er antwortet, leicht genervt "ohne Adrenalin" aha, hm...)
Warum fühlt man sich automatisch schuldig (hast deine Zähne wohl nicht gepflegt, he???) oder als hilfloses Opfer (kann Fragen oder Aussagen nur mit offenem Mund kommentieren, was meist ein Röcheln ist)
Warum die immer irgendwie entwürdigend anmutende Frage "Kasse oder Privatpatient?"
Warum dieser Praxissold "10 € oder keine Behandlung", anschliessend ein Rezept für Schmerztabletten (20er [?] Packung 600er ibuprofen) für 5€, um dann einen existenzbedrohenden Heil- und Kostenplan entgegen zu nehmen (zahle aber wie alle horrende Beiträge)???
Warum hat kein Arzt mehr Zeit? für eine vernünftige, offene Erklärung
Guten Abend!
Als ein ZA, der sehr wohl ausführliche Patientengespräche führt und sich für die Patienten Zeit nimme, darf ich Ihnen mitteilen, daß nicht alle ZÄ so sind, wie Sie das beschreiben. Ich weiß sehr wohl, dass Sie in vielen Fällen Recht haben.

+ Wir klären alle Patienten auf, ob denen das paßt
oder nicht. Meine Erfahrung: Unverständnis in ca. 70% der Fälle.

+ ca. 60% der Patienten pflegt die Zähne schlecht, daß muß man nicht in den Raum stellen, das ist einfach so. Nur will das eben keiner hören!!

+ Die Frage nach dem Geld ist nie angebracht. Bitte aber auch den ZA verstehen, da das für ihn abrechnungstechnisch elementar ist. Sie müssen einfach auch der Realität in die Augen schauen. Die Honorarverträge mit den Kassen sind mies (politisch richtig müsste es heißen nicht kostendeckend). Was mit unser aller Beiträge passiert, kann man gar nicht mehr sagen ... wo versickert es, sicher nicht bei Ihrem ZA oder in den Leistungen ... es geht in der Bürokratie verloren. Also bitte nicht immer auf die Ärzte hinhauen, wenn man was bezahlen muß, z.B. die 10.- Sold (wie sie schreiben) ist eine Durchlaufposten der Kasssen. Die Ärzte sind nur die Buhmänner, weil sie das Gelt einheben müssen. Gehören tut es den Kassen !!!! LG
Hallo,
auch hier ein DANKE für die Antwort.
Selbstverständlich weis ich, das es auch andere ZA gibt - ich habe schon von solchen gehört...
Ich gehe von meinen Erfahrungen und dem, was andere (Familie, Freunde und Bekannte) so erzählen - jeder macht Erfahrungen, gute, schlechte...
das ein großteil der Bevölkerung die Zähne nicht gut behandelt - aus welchen Gründen auch immer) belegen regelmäßig diverse Studien. Doch es muss sich kein ZA mit einer unzureichenden oder gar ausbleibenden Aufklärung vor einer Behandlung 'rächen' - da sind Sie sicher meiner Meinung.
Sie haben recht - das mit den Beiträgen ist korrekt, sicher nicht dem ZA zuzuschreiben, ebenso die Praxisgebühr - vielleicht liegt es einfach an der oberflächlichen und oft gefühlten Teilnahmslosigkeit des Praxispersonals, das man das alles in einen Topf wirft. Ich arbeite in einem Betrieb mit 30 Kollegen, wir haben ein sehr soziales, angenehmes B-Klima, verdienen alle nicht viel Geld, doch Weiterbildung wird 100% gefördert - Wir stehen Montags gerne auf um zur Arbeit zu gehen. Unsere Kunden spüren nicht, das wir wenig Geld verdienen, ganz im Gegenteil: die erfreuen sich an unserer Freundlichkeit und wir bekommen diese zurück - so macht es auch mit weniger Geld Spass, und die Lebenszeit einfach mehr Freude (Denkanstoss)
MfG
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