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Bei mir (36 Jahre) wurde der einst wurzelgefüllte Zahn 26 nun extrahiert, weil er Probleme machte und 2 der 3 Füllungen wohl das Wurzelende nicht ganz erreichten und eine erneute Wurzelfüllung wenig Erfolg versprach. Zu dieser Thematik habe ich mir auch eine gleichlautende Zweitmeinung eingeholt. Nun ist er seit 14 Tagen raus und die Lücke muss wieder gefüllt werden.
Mein ZA ist nun der Ansicht, dass 25 und 27, die beide nur Füllungen von oben (Kauffläche) haben und sehr gut erhalten sind, vollständig beschliffen werden sollen um eine Zirkonbrücke zu setzen. Ich selbst habe mich über das Internet etwas schlau gemacht und festgestellt, dass es für solche Fälle auch die Möglichkeit einer Inlay-Brücke aus Zirkon gibt, die auch wohl haltbar sein soll. Mein Zahnarzt sieht das nicht so; er bezweifelt die Haltbarkeit einer solchen Lösung sehr stark, insbesondere wenn nicht mindestens 2 Höcker der benachbarten Zähne miteinbezogen werden.
Zwei weitere Zahnärzte aus der gleichen Region rieten auch generell von solchen Konstruktionen ab und empfahlen die guten Zähne halt zu beschleifen, was ich nicht zulassen werde.
Kann mir jemand ggf. mit entsprechender Erfahrung was zur Sinnhaftigkeit und Haltbarkeit derartiger Zirkon-Inlaybrücken sagen?
Als letzte Lösung würde ich ein Zirkonimplantat wählen, wobei ich hiervon auch nicht sonderlich begeistert bin, da ich meinem Körper unnötige Störfelder verschaffe.
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Hallo Gast,
Inlaybrücken, egal aus welcher Sorte, baut man als Anfänger noch einigermaßen begeistert in die Münder. Nach dem 3. Reinfall, und damit meine ich kariös zerstörte Pfeiler nach unbemerkter Dezementierung hört man das dann endgültig auf, so wie die Zweitmeinungsbehandler auch.
Ich bin auch dagegen. Ich bin in Ihrem Fall für ein herkömliches Titanimplantat.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Hallo!
Der Kollege hat zu 100% Recht. Bei Inlay-Brücken müssen Sie sich immer auf spätere Nacharbeiten einstellen. Zuerst wird Sie locker, wobei dann das erneute einsetzen ihr geringstes Problem ist. Meist bildet sich unter den Inlays Karies und dann brauchen Sie eine neue Versorgung - diesmal dann als normale Brücke mit 2 Kronen als Pfeiler.
Als Grundregel können Sie sich einprägen: Je unversehrter die Nachbarzähne sind, desto mehr tendiert man zu einer Implantatlösung.
Von Zirkonoxyd-Implantaten kann man derzeit nur abraten, da sie sehr schwierig zu handeln sind. Man braucht eine sehr gute primäre Stabilität, was in der Region 26 nach der Zahnentfernung nicht zu erwarten ist. Hier bleibt die knöcherne Einheilung aus und es kommt oft zu späterer Problemen mit dem Halt des Implantates. Es würde Ihnen ein herkömmliches Titan-Implantat sicherlich keine Probleme bereiten. Das Material ist gegenüber dem Körper fast inert, ist lange Jahre getestet und für gut befunden. Damit würden Sie sich nicht nur Ärger, sondern auch Kosten ersparen. LG
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