Füllungspräparation nach Black



Regeln der Füllungspräparation

Bereits Black hat Kriterien festgelegt, nach denen eine Füllung geformt sein soll:

Retentionsform:

Die Füllung muss so geformt sein, dass sie Halt im Zahn findet. Bei Amalgamfüllungen geschieht das dadurch, dass die Kavität unten breiter als oben präpariert wird.

Bei adhäsiv befestigten Füllungen ist eine Retentionsform nicht notwendig, da diese Füllungen in den Zahn „eingeklebt“ werden. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Klebefläche ausreichend groß ist.

Widerstandsform:

Die Füllung muss so geformt sein, dass sie dem Kaudruck standhält. Dies erreicht man mit einer Kastenpräparation (parallele Wände, dazu senkrecht ist der plane Boden).

Extensionsform:

Die Füllung soll so geformt sein, dass sie die Bereiche einschließt, an denen sich bevorzugt Karies bildet (Prädilektionsstellen). Das Schlagwort lautet: „Extension for prevention!“ („Ausdehnung zur Vorbeugung!“) Diese letzte Forderung wird heute differenzierter betrachtet.

Quelle: Wikipedia

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