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Hallo,
Vor 3 Wochen war ich beim Zahnarzt, weil ein Backenzahn ziemlich schmerzte. Wie sich herausstellte, wurde dieser Zahn (als einziger! ) bereits wurzelbehandelt - er ist also eigentlich tot.
Der Zahn wurde geröntgt und der Zahnarzt hat eine dunkle Wurzel diagnostiziert und gleichzeitig eine Zahnschmelzauflösung, sodass er keinen Kontakt zum benachbarten Zahn mehr hat.
Einen direkten Eingriff lehnte ich ab, da ich 2 Tage spaeter wichtige Prüfungen zu absolvieren hatte und die Schmerzen noch nicht soo gravierend waren.
Danach hörten die Schmerzen komplett auf, bis sie Donnerstag zigmal so stark zurueckkehrten. Sonntag also zum Notdienst, der mir den Zahn abgeschliffen hat, damit er aus dem Biss ist, (Ich kann ihn nicht einmal mit der Zungenspitze berühren und könnte Amok laufen) und ein Antibiotikum verschrieb. [Clindamyzin]
Das ist jetzt 2 Tage her und die Schmerzen sind natürlich noch unverändert da.
Verstehe ich das jetzt richtig, dass sich eine tote Wurzel trotzdem schmerzhaft entzünden kann?
Ich renne hier jetzt 18 Stunden am Tag mit Kühlkissen durch die Gegend und schluck Ibuprofen [Freitag ist mein naechster Termin], aber so wirklich verstehen tue ich die Sache nicht.
Deswegen meine Fragen:
- Ist der tote Zahn schmerzhaft entzündet?
- Kann die Entzündung, ohne den Zahn zu öffnen, allein mit dem Antibiotikum verschwinden?
- Bringen Kühlkissen in dieser Situation überhaupt etwas?
- Der Nachbarzahn nach hinten, der letzte im Gebiss, faengt auch langsam an weh zu tun, aber das sind eher Druckschmerzen - Die kommen wohl davon, dass diese beiden Zaehne 100% der Belastung uebernehmen müssen, da sie nach dem Abschleifen des defekten Zahns im Gebiss zuerst aufeinandertreffen?
Der Notdienst sprach davon, dass es nur selten möglich ist, die Wurzelfüllung zu erneuern und es wohl in einer WSR enden wird... wie gesagt, das Antibiotikum allein hilft gar nicht?
Danke, danke.
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