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Zahnarzt hat Fehler gemacht, Wurzelspitzenresektion umsonst?






Hallo,

am besten fange ich einfach mal vorne an. Hoffentlich kann mir (18 Jahre)jemand helfen:
Anfangen hat alles letztes Jahr Silvester, als ich mitten in der Nacht von sehr starken Nervenschmerzen an meinem Backenzahn( 6er oben) wach geworden bin. Ich bin daraufhin am nächsten Morgen zur Notzahnärztin gefahren, die den Zahn aufgebohrt hat und eine medizinische Einlage in das Loch gefüllt hat. Der Nerv hat noch zwei Tage stark weh getan (bei kälte, beim Zubeißen etc.). Danach hat er immer mal wieder weh getan, aber da es noch erträglich war, habe ich ihn ignoriert und den Zahnarztbesuch etwas aufgeschoben. (Ja ich habe etwas Angst vor dem Zahnarzt, hatte schon zwei Wurzelbehandlungen ohne wirkende Betäubung und tagelang Schmerzen danach, deshlab muss ich mich immer zwingen hinzugehen). Jedenfalls bin ich dann Mitte Januar, doch zu meinem Zahnarzt, da es immer schlimmer wurde. Der hat eine Wurzelbehandlung gemacht, den Zahn mit einer Einlage gefüllt und mir geraten, da ich am nächsten Tag nicht zu ihm gehen konnte, Schmerztabletten zu nehmen, wenn nötig. War dann auch wirklich nötig, obwohl meine Tabletten (ibuprofen 600) nicht stark genug waren, um den Schmerz zu mildern. Dann, als ich einen Tag später wieder beim Zahnarzt war, hat er die Einlage rausgemacht und den Zahn erstmal offen gelassen, damit sich der nerv beruhigen kann. Ich habe einen Termin für zwei Wochen später bekommen. Dort hat er wieder Wurzelbehandlung gemacht und eine Einlage. Ein paar Tage später hatte ich wieder in der Nacht massive Schmerzen. Am nächten Morgen war ich wieder beim Zahnarzt. Er hat etwas Kaltes an den Zahn gehalten, er hat nicht reagiert. Deshalb hat er ohne Betäubung eine Wurzelbehandlung gemacht. Es tat entsetzlich weh, was ich auch gesagt habe, er meinte aber es wäre gleich vorbei.
War es dann auch und ich habe die Praxis so schnell wie möglich verlassen. Ich hatte seitdem wieder unerträgliche Schmerzen, die ich für Nervenschmerzen hielt. (Erklärung folgt). Diese dauerten fünf Tage lang an. Durch diesen Zahnarztbesuch hatte ich riesige Angst nochmal zum Zahnarzt zu gehen, aber ich hatte einen Termin eine Woche später und bin auch hingegangen. Da habe ich meinem Zahnarzt ausdrücklich gesagt, dass ich ihn ohne Betäubung keinesfalls mehr an meinen Zahn lasse und ihm von meinen Schmerzen berichtet . Dieser war sehr überrascht über meine Angst und erklärte mir, dass er nicht gemerkt habe, dass es für mich doch so schlimm gewesen wäre. (Ich bin nicht der Typ der bei Schmerzen schreit. Ich leide eher still) Er hat mich dann zum Chirurgen zur Wurzelspitzenresektion überwiesen. Diese erklärte mir, dass die Chancen nicht sehr hoch wären, aber es nicht aussichtslos sei und die Schmerzen, die ich empfunden habe von einer starken Entzündung des Gewebes um die Wurzel herkommen. Ich wurde dann Ende Februar operiert und zur Wurzelfüllung bei meinem Zahnarzt überwiesen. Wurde dann auch gemacht. Seit der OP habe ich, aber immer mal wieder Schmerzen mal mehr, mal weniger.
Ein Bekannter meines Vaters hat Ähnliches erlebt, wobei mein Zahnarzt daran die Schuld trug. (hat eine andere Ärztin festgestellt)
Deshalb bin ich letzte Woche dann zu einem anderen Zahnarzt, der mir nach einer Röntgenaufnahme sagte, dass der Zahn nicht zu retten wäre, da die Wurzelfüllung falsch gemacht wurde. Ich habe nicht alles verstanden, aber im Prinzip hat er nur einen kleinen Teil des Zahns gefülllt (höchstens 20 Minuten gebraucht, sollte laut anderem Zahnarzt mind. 2Std. dauern) und sich im Hohlraum Mikroorganismen befinden, daher auch meine ständigen Schmerzen. Es gäbe aber eine Option mit einer Art Stöpsel und einer speziellen Füllung. Ich war sehr geschockt, deshalb habe ich nur soviel mitbekommen.
Dies wäre die letze Hoffnung, Chancen sehr gering. Er hat mir gesagt, dass die gesetzliche Krankenkasse dieses nicht bezahlt, da ich aber privat versichert bin, würde er es machen (morgen), die private Beihilfe würde kolanter zahlen . Auf keinen Fall möchte ich den Zahn verlieren. Letztes Jahr wurden mir schon beide oberen 7er gezogen, da sie angeblich nicht zu retten waren, die Schmerzen hörten nicht auf.

Jetzt frage ich mich, ob und wie ich rechtlich Schritte gegen meinen vorigen Zahnarzt ergreifen kann, da die Operation durch ihn höchstwahrscheinlich um sonst war und ich seit über drei Monaten ,wohl unnötig, Schmerzen hatte.
Wenn die Behandlung fehl schlägt, wären es so zusammengerechnet bzw. hochgerechtnet wohl etwa 1900+€ (1300€ für die OP, 400€ für die jetzige Behandlung (neuer Zahnarzt meint Stundenlohn wäre 220€/Dauer etwa 1 1/2 Std. + Material) und Wurzelfüllung beim vorigen Zahnarzt etwa 100€ +(geschätzt, Betrag unklar)), die ich mir hätte sparen können.

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen wie sauer ich auf meinen vorigen Zahnarzt bin. Mein Papa hat mich immer gewahnt, dass es bei mir wie bei seinem Bekannten werden könnte. Ich wollte ihm nicht glauben, doch es genau so eingetreten. Die gleichen Problenme.

Kann mir jemand helfen oder Tips geben, was ich unternehmen kann bzw. welche Rechte ich habe?

Lg und danke für jede Antwort
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