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22 Jahre und extrem schlechte Zähne






Ich bin heute über das Zahnforum gestolpert als ich auf der Suche nach Tipps und Hinweisen zu meinem Problem war.

Ich bin derzeit in einer für mich nahezu ausweglosen Situation, mein Selbstwertgefühl ist nahe dem Gefrierpunkt.
Mittlerweile weiß ich wirklich nicht mehr weiter und wäre für den einen
oder anderen Tipp sehr sehr dankbar.


Kurze Eckdaten:


- 22 Jahre alt
- AzuBi im 2. LJ
- Nettoverdienst 355 Euro / Monat
- 4 Zähne gezogen als ich 12 war (Damit die Weisheitszähne Platz haben)


Dann starke Vernachlässigung der Mundhygiene, an beinahe allen Zähnen
bröckelt der Zahnschmelz und platzt ab, an fünf Zähnen bereits teils recht große schwarze Stellen. Beinahe alle Zahnhälse ohne Zahnschmelz, bis zu 4mm tiefe Löcher am Zahnhals bei Eckzähnen.


Auf Fotos traue ich mich mittlerweile garnicht mehr zu lächeln und halt den Mund beim Sprechen auch möglichst geschlossen, jedenfalls die Oberlippe.


- Weitere 4 Zähne gezogen (3 WSZ, 1 davor - somit Lücke)



Ich war außer den Extraktionen aufgrund meiner großen Angst vor Zahnärzten auf keinem Stuhl und je weiter ich die Sache hinauszögere umso schlimmer wird es. Meine Zähne sind mir selbst sehr unangenehm und ich leide teils schon an starken Depressionen deswegen.


Früher war ich immer vorlaut, hatte eine goße Klappe und ein sicheres, selbstbewusstes Auftreten, aber das ist in den letzten vier bis fünf Jahren nahezu abgestorben.


Geldtechnisch sieht es bei mir als AzuBi natürlich nicht sonderlich rosig aus, habe mir jedoch mit Ach und Krach knapp 6000 Euro zusammengespart - nur die werden wohl kaum ausreichen um die ganze Miesere auszubügeln.

Zum Zahnarzt traue ich mich nicht, aus Angst vor völligem Unverständnis und - ich weiß nicht, wie ich es formulieren soll - niederschmetternden Kommentaren und vernichtenden Urteilen?



Was ich genau mit meiner Mail bezwecken will weiß ich selbst nichteinmal... es ist einfach nur ein halbstummer Schrei nach Hilfe.
Hallo,

weißt du was du so schlimm an einem Zahnarztbesuch findest? bzw. finden würdest? Das ist nämlich der zweite Schritt, den Ersten hast du ja bereits getan in dem du dich überhaupt damit auseinandersetzt, in die richtige Richtung..... zu wissen wo genau das Problem liegt. Und das sagt dir ein echter Angsthase

Warst du diesbezüglich schon mal bei einem Arzt, Hausarzt, Psychologe?


Ohne deine Zähne jetzt gesehen zu haben, ist es unmöglich und zugleich unseriös dir zu sagen wie weit du mit deinen 6000 Euro kommst. Aber da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie verzweifelt man sein kann wenn man sich an ein Forum wendet, möchte ich dir trotzdem sagen, dass ich mir sicher bin das du einiges machen lassen kannst. Du sagst selbst, du hast etliche Löcher. Oft ist es so, dass man Zähne auch mit großen Löcher richten kann. Meist ist eine Wurzelbehandlung nötig die wird aber (fast immer) von der Krankenkasse übernommen und dann benötigt man ja eine Füllung, auch hier kannst du mit Amalgam etliches einsparen da auch das komplett übernommen wird. Wenn der Defekt allerdings zu groß ist, wirst du eine Krone oder gar Brücke brauchen und da musst du dir eben vorher genau überlegen, was brauch ich, was will ich, was kann ich mir leisten.

Geh zum Zahnarzt, schau doch mal nach einem der sich auf Angstpatienten spezialisiert hat, und lass dich beraten. Lass ihn deine Zähne ansehen (ich wette mit dir, dass grade diese speziellen Zahnärzte regelmäßig schlechte Gebisse sehen, vermutlich schlechtere als deins) und er sagt dir was gemacht werden muss/kann und nur er kann dir dann auch sagen was dies genau kostet. Hier wird dir die frage keiner beantworten.

Wichtig ist, dass du dir kleine Ziele setzt, glaub ja nicht du gehst dorthin der Zahnarzt behandelt dich 90min und du bist komplett fertig. Das geht nicht.

Je nachdem in welchem Zustand deine Zähne sind und wie groß dann der Aufwand ist, kann man natürlich auch über mehrere Stunden in Vollnarkose behandeln.
Bedenke aber bitte das du die komplett selbst bezahlen musst, d. h. eine Stunde ca. 280Euro und was für mich persönlich gegen eine Vollnarkose noch spricht ist, dass die meisten Angstpatientin hinterher immer noch Angstpatienten sind, die Narkose verändert meist nur den Zustand der Zähne jedoch nicht den Zustand der Ängste, also insofern, wenns ohne geht würde ich dir das auch empfehlen.
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Forum -> Extraktion - Entfernung von Zähnen


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