Herausziehen von Zähnen: die Extraktion
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Extraktion
Die Extraktion oder Zahnextraktion ist ein zahnärztliches Verfahren zur mechanischen Entfernung eines Zahnes. Sie gilt nicht als operatives Verfahren und wird meistens unter lokaler Betäubung durchgeführt.
Der Patient erhält zuerst eine Lokalanästhesie ("die Spritze"), nach 3-10 Minuten ist die Stelle betäubt und der Zahnarzt kann dann mit verschiedenen Instrumenten den Zahn ziehen. Die meisten Zahnärzte verwenden dazu einen Hebel, manche greifen gleich zur Zange.
Die häufigsten Komplikationen sind:
- Zahn bricht ab oder Wurzel frakturiert. Die Reste werden dann entfernt, manchmal auch chirurgisch.
- Weichteílverletzung
- Eröffnung der Kieferhöhle
- Tuberabrissfraktur
Im Allgemeinen ist die Extraktion sehr schnell durchgeführt, die Dauer beträgt (nach Wirkung der Anästhesie) 1-15 Minuten. Wenn es zur operativen Entfernung kommt, dann etwas länger.
Schmerzen empfinden die Patienten nicht, jedoch manchmal ein unangenehmes Druckgefühl im Knochen.
Die Wunde verheilt nach einigen Tagen bereits, das "Loch" im Knochen verheilt nach einigen Monaten.
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