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Guten Tag,
ich habe Probleme mit einer sehr tiefen Zahnfleischtasche, in der seit über zwei Jahren immer wieder Entzündungen auftreten. Leider handelt es sich bei dem betroffenen Zahn um einen Brückenpfeiler ganz hinten im Oberkiefer.
Spülungen und Dentisolonsalbe (ich hoffe, der Name stimmt), haben bisher wenig geholfen. Nur das Ausputzen mit Ultraschall war erfolgreich.
Das wurde vor 10 Tagen wieder gemacht, es trat aber dieses Mal kaum Besserung ein. Nachdem nun tagelang wieder nur gespült und das Medikament eingebracht wurde, habe ich heute mal wieder gefragt, ob eine Behandlung mit Antibiotika sinnvoll wäre. Mein Zahnarzt lehnt eigentlich Antibiotika grundsätzlich ab, er meint, der Körper müsse das alleine schaffen.
Nun hat er dann heute doch einen winzigen Mullstreifen o.ä. mit einem Antibiotikum, das speziell dafür sei, in die Zahnfleischtasche eingedrückt. Morgen früh soll ich wieder kommen, um den Streifen zu entfernen. Ich spüre eine leichte Besserung. Dazu muss ich noch sagen, dass ich bisher wenig Schmerzen hatte. Was aber so schlimm ist, dass ich die Entzündung bei den kleinsten Erschütterungen spüre. Wenn ich ein bisschen stärker auftrete, beim Fahrradfahren oder wenn ich mir auch nur leicht den Kopf anstoße. Das waren auch immer die Anzeichen für eine erneute Entzündung.
Nun glaube ich, dass eine einmalige Behandlung mit Antibiotika nicht ausreicht. Auch im Internet habe ich schon gelesen, dass in solchen Fällen 7-10 Tage ein Faden in die Tasche eingelegt wurde. Was soll ich meinem Zahnarzt sagen, wenn er morgen nichts weiter tun wird als den Streifen zu entfernen. ´
Er meinte heute, das würde sehr schnell helfen, wenn es hilft. Aber auch bei anderen Erkrankungen muss man doch immer für mehrere Tage Antibiotikum nehmen, dass die Keime auch wírklich abgetötet sind.
Vielen, vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße
Ch. Rook
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