Kunststoff-Kleber für die Füllungen
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Hallo Gast,
Es gibt im Bereich der Kunststoff-Kleber, und der wurde bei Ihnen ganz sicher verwendet, noch einige Ungereimtheiten, die bis heute nicht klar erforscht sind. Ihre Schilderung gehört dazu. Leider sind Sie kein Einzelfall.
Schauen Sie mal hier: http://zahnfilm.de/index.php?module=subjects&func=listpages&subid=7
Das sind meine möglichen Erklärungen dafür:
1. Der Kleber schrumpft mehr als 5 Vol.% beim Aushärten, deshalb entsteht eine starke Spannung zwischen Kleber und Dentin. Die führt teilweise zum Abreißen von a) Dentin von Dentin, oder b) von Kleber vom Dentin. Beides führt zum Pumpeffekt beim Belasten.
2. Beim Ätzen des Dentins zum Kleben wurde zuviel geätzt und der Bereich anschließend nicht vom Kleber durchdrungen.
3. Im letzten Moment - kurz vor dem Auftragen des Kleber - ist es an der entscheidenden Stelle, nämlich im Zahnzwischenraum zu einer Serumverunreinigung des geätzten Dentins gekommen, deshalb ist da praktisch kein Kleber hingekommen.
Sie sehen: großes Rätselraten.
Es ist von mir gemein das jetzt so zu sagen, aber die wissenschaftlichen Belege sprechen eine eindeutige Sprache: mit Amalgam wäre das 100% sicher nicht passiert.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de
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