|
|
|
Hallo
Habe eine ziemlich aufwendige Sache an 1+2(Zähne im Frontbereich)
Vor ca. 20 Jahren sind aufgrund eines Unfalls beide Frontzähne abgestorben. Nach mehreren verpfuschten WSR hat der 2er nun nur noch eine minimale Wurzel. Beide Zähne sind nach der 4. WSR immer noch "fistelig" gewesen. Nun bin ich in der Schweiz in der Klinik gelandet, und bin nun bei einem endlich tauglichen Zahnarzt. Die 25 Jahre alten retro Stifte sind entfernt worden, Kanäle erst mal richtig gereinigt incl. Medikamente; siehe da, die Zähne haben sich beruhigt, endlich nach 20 Jahren keine Entzündung mehr. So, nun mein Problem, der Knochen, inklusive Zahnfleisch hat sich bei beiden Zähnen sehr stark zurückgezogen, dass nun die Zahnbögen nicht mehr einheitlich sind. Anhand einer Zahnspange sollten nun beide Zähne leicht extrahiert werden, damit der Knochen mit nach unten wachsen kann, somit wieder die Knochenhöhe auf einer ansprechenden Höhe ist. Der kleine 2 er ist nicht zu retten, der hat keine Stabilität mehr. Der Zahnarzt empfiehlt eine Brücke, weil das Implanat im Frontbereich ev nicht ausreichend versorgt werden kann. Was soll ich machen? Impantat oder Brücke? Bei einer Brücke weiss ich auch, dass, wenn kein Zahn vorhanden ist, der Knochen sich wieder zurückziehen wird. Welche ist die bessere Alternative?
|
|
|
|
Hallo ly25,
jetzt wird es etwas problematisch. Spontan würde ich bei Oberkiefer Frontzähnen immer zu Implantaten raten, weil die Lebensdauer der Brücken garantiert niedriger anzusetzen ist, als die der Implantate.
Aber: ich habe doch keine Ahnung von Ihrem Knochen. Deswegen muß ich mich vage ausdrücken: Das Implantat könnte von Vorteil sein, wenn der Kieferknochen das mitmacht.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
|
|
|