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Vor ca. 2 Wochen hatte ich eine stressbedingte Phase, in der ich nachts stark mit den Zähnen knirschte. Ein paar Tage später wackelte mein oberer überkronte und wurzelresktierte Schneidezahn (der Einser?) etwas. Ich suchte daraufhin meinen Zahnarzt auf, der spontan der Meinung war, die Krone hätte sich etwas gelockert und müsse neu einzementiert werden. Er versuchte sie dazu mit einem Hirtenstab ganz zu lösen, was misslang. Daraufhin machte er ein Röntgenbild und stellte fest, daß der komplette Zahn wackelt, weil sich die Wurzel seit der Kronensetzung vor 2 Jahren stark zurückgebildet hätte. Er verabschiedete mich mit der Prognose, daß der Zahn irgendwann ganz rausbrechen würde und dann nichts mehr zu retten sei, so daß er dann eine Brücke machen würde. Ich verliess nach dieser Aktion die Praxis mit einem stark wackelnden Schneidezahn, was nach und nach auch noch zunimmt, so daß ich täglich mit dem kompletten Rausbrechen rechne. Nun frage ich mich, wie kann sich die Wurzel überhaupt innerhalb von 2 Jahren derartig stark und unbemerkt zurückbilden (die Zahnwurzel wurde vor 20 Jahren im Alter von 18 Jahren resektiert ohne bis zur Kronensetzung wesentlich an Substanz zu verlieren)? - ich nahm sämtliche Kontrolltermine beim Zahnarzt wahr. Zum anderen gefällt mir der Gedanke einer Brücke nicht sehr, da ich ungern gesunde Nachbarzähne abschleifen lassen möchte - gibt es keine alternative Lösung, wie z.B. ein Implantat? Muss ich mit einer Zahnlücke zwischen Rausbrechen und Zahnersatz rumlaufen??? (Möchte die nächsten 2 Wochen zudem verreisen) Ein schrecklicher Gedanke!!!
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