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Beevor ich meine Zustimmung gebe, möchte ich wissen, ob dies die übliche Vorgehensweise ist.
Meine 14 Jahre alten Goldlinays haben sich hervorragend gehalten, leider ist der damalige Arzt in Pension.
Jetzt bröckelt der Rand von 3 Zähnen an den Inlays.
Bei zwei der etwas größeren Löcher will der Arzt nun eine Krone aufsetzen (links hinten letzter Backenzahn vor dem Weisheitszahn, oben und unten).
Dazu will er die Zähne allerdings devitalisieren.
(Mein früherer Arzt hat mir ebenfalls 2 Goldkronen gemacht, aber die Zähne NICHT devitalisiert.)
Jetzt frage ich mich: muss das sein?
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Hallo Samark---
nein, üblich ist das Vorgehen so nicht. Allerdings auch nicht völlig daneben. Ich habe selber einige Bedingungen festgelegt, unter denen eine vorhergehende Wurzelbehandlung sinnvoller erscheint.
Aber: warum bespricht der Behandler nicht mit Ihnen seine Gründe? Das ist doch der Knackpunkt. Einsame Entscheidungen mit dieser Tragweite - immerhin bleiben von 10 wurzelgefüllten 7-ern mittelfristig 15% = 1,5 Stück auf der Strecke - sollten abgesprochen werden. Pauschal geht das sicher nicht.
Viele Grüße
_________________ Joachim Wagner
Zahnarzt
www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer
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Danke jobohrer.
Hat mir Mut gemacht, ich bin in der Tat "verhandeln" gegangen und es stellt sich heraus: Tatsächlich ist die Devitalisierung jetzt nicht erfolgt, kleine Kariesbeläge wurden entfernt, jetzt kommt doch keine Krone, sondern wieder ein Inlay.
Erklärung: Die Behandlung erfolgt in Frankreich (bin hier auf Kur). Hier zahlt die Sozialversicherung Kronen nur, wenn der Zahn devitalisiert wird. Daher hat der Zahnarzt das "automatisch" so in den Behandlungsplan geschrieben.
Ich hatte mir schon gedacht, dass dieses schnelle "Devitalisieren" landesspezifisch ist, meine Frau (Französin) hat auch lauter devitalisierte Zähne, die schneller bröckeln als man denken kann
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