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Hallo, erstmal.
Ich habe eine Sache, die mich nun seit Längerem beschäftigt. Am Backenzahn rechts unten (gott weiß welche nummer) hat sich in den vergangenen Tagen eine Eiterblase gebildet.
Da ich nicht gerade ein Kind mit Glückseligkeit war, habe ich schon einige Sitzungen beim Zahnarzt gehabt. Ich bin auch sehr sehr verärgert darüber das Zahnärzte sich immernoch gegenüber mir mit vorgehaltenem Zeigefinger verhalten.
Zum Thema: Ich bin fast 21 nun und habe jegliche Probleme gehabt mit Zähnen. Nun, der Backenzahn mit Eiterblase, wurde bereits Wurzelbehandelt, danach hatte ich das Glück einer Zyste, die nach der schmerzhaften Wurzelspitzenresektion dann auch Vergangenheit war. Der Zahn wurde daraufhin gekront. Nun, bildet sich am gleichen Zahn wieder, mittlerweile mein Problemkind, eine Eiterblase. Ich habe im Internet mal recherchiert.
Die Fragen, die sich bei mir auftun sind, obwohl die Spitzen abgeschnitten wurden und das Zystengewebe entfernt wurde, kann die Eiterblase ein Anzeichen für eine neue Zystenbildung sein? Kann es Paradonttose bedingt sein, da mein Vater bereits anfälliges Zahnfleisch hatte? Ist es eine schlichte Entzündung des Zahnfleisches aufgrund vom metalgerüst der Zahnkrone?
Mir ist bewusst, das sich letztendlich nur beim Zahnarzt herausstellen wird, jedoch bin ich mir sicher das es da einen bestimmten Zusammenanhang zwischen der Vorgeschichte gibt und zudem habt ihr Erfahrungswerte ich nicht. Eins noch: Muss man sich heutzutage immernoch darüber schämen, wenn man schlechte Zähne hat, wenn man jünger ist. Versteht mich nich falsch ich tue schon etwas für meinen Zahnerhalt, aber kann ich die Zeit auch nicht zurückdrehen.
Vielen Dank
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Ja es liegt vermutlich eine neue chronische Entzündung vor - Zyste kann auch sein, muss aber nicht sein. Dass es durch die Krone ist (Paroabszess), ist zwar auch möglich, aber kommt nicht so oft vor wie die chronisch apikale Entzündung an der Wurzelspitze. Sie müssen auf alle Fälle zum Zahnarzt, es kann sein, dass man den Zahn ziehen muss
_________________ Mit lieben Grüßen
Dr. S. Hermann, Zahnarzt
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