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Funktionsdiagnostik Kieferschiene






Hallo! Habe seit mehreren Monaten Probleme (Druckgefühl, Schmerzen) am vorderen rechten Oberkiefer. Kein Zahnarzt wusste, woher die Probleme kommen (war bei 3 Ärzten). Nun war ich bei der Funktionsdiagnostik. Da sagte man mir, dass mein Unterkiefer total schief steht (nach links), deswegen habe ich auf der rechten Gesichtshälfte mehrere Probleme (u.a. habe ich seit Jahren rechts immer wieder Migräne, die wohl auch daher kommen sollen). Wenn ich auch rechts vorne auf den Ober-Kieferknochen drücke, schmerzt es dort auch. Wenn ich den Mund weit aufmache, knackt es auch ganz schön im Gelenk. Ausserdem habe ich seit mehreren Wochen am rechten Ringfinger eine taube Fingerspitze. Laut Arzt soll das alles zusammenhängen. Nun soll ich eine Kieferschiene bekommen, damit alles wieder an die richtige Stelle gerückt werden kann. Ich kann mir das schwer vorstellen, aber wie soll denn so eine Schiene das wieder geraderücken? Können wirklich dies ganzen Beschwerden durch den "Kieferschiefstand" verursacht werden? Die Krankenkasse bezahlt da wohl nichts, oder? Der Zahnarzt lässt sich das alles privat bezahlen und hat mich schon auf Kosten zw 1500 - 3000 Euro vorbereitet (mit Vermessen, Schiene anfertigen etc...). Kann ein Kieferorthopäde so etwas auch anfertigen und über die Kasse abrechnen?
Was mir jetzt auch noch eingefallen ist...ich habe ja u.a. Schmerzen, wenn ich am Oberkiefer vorn rechts (ca. da wo der Eckzahn sitzt) Schmerzen, wenn ich auf den Kiefer drücke (ungefähr da, wo die Wuzrelspitze sitz). Auf dem Röntgenbild vom ZA ist nichts zu finden...kann der Schmerz evtl auch von der Nasennebenhöhle kommen (wo fängt die an, wo hört die Kieferhöhle auf). Wäre es evtl auch mal sinnvoll, das beim HNO abklären zu lassen?
Hallo!
Etwas Ähnliches mache ich gerade auch durch. Ich habe seit 8 Monaten Schmerzen in den oberen Frontzähnen.Es wurde zuerst auf Knirschen in de Nacht geschoben.Ich bekam eine Schiene-keine Besserung. Nun ja, laaaaange Geschichte ich kürze ab.....letzte Woche war ich dann zu Funktionsdiagnostik im Dentallabor.Meine Schiene wurde dann so umgearbeitet, dass meine Kiefer wieder im Optimalzustand zueinender stehen, und so auch die Okklusion wieder stimmt.
Nach nun einer Woche nächtlichen Tragens der Schiene habe ich keine Kiefer und Zahnschmerzen mehr.
Die Funktionsdiagnostik wird mich ca 150 Euro kosten.Das umarbeiten der Schiene übernimmt die Krankenkasse.
LG Saskia
Ein fröhliches Hallo an den Rest der Schmerzpatienten !!!

Hab jetzt mit diesem Kieferproblem auch schon einige Jahre zu kämpfen. Vieleicht mehr als wie ich gedacht hätte.
Also meine Probleme waren bis aufs weitere gleich. Ich konnte mir seit ungefähr zehn Jahren nie körperliche Beeindrächtigungen erklären. Alles hatte damals soweit ich zurückdenken kann auch mit nackenverspannungen angefangen.Mit der Zeit kam ein Ziehen in der schulter-später auch bis in den Oberarm. Letztes Jahr im Dezember bekam ich zufällig durch ein Prospekt mit wo ich ansetzen musste.
Kurz darauf die Diagnose Kiefergelenk.Es war für kurze Zeit wie jubel, im gleichem Moment wurde mir gesagt was für Kosten auf mich zu kommen..
Meine Frage: wie kann ich die kosten erstattet bekommen ??würde es funktionieren, wenn man über die Psychologiche Tour geht ?? Und welchen nachteil hat die behandlungen die die Kasse finanziert ?? Hab gehört die soll sichtbar von außen sein und mit stellschraube!!Hört sich bischen wie Frankenstein an. Mittlerweile wünsche Ich mir nichts sehnlicher als diese Schiene.! HELP Mittlerweile wurden meine Probleme sehr massiv. Seit letztem Jahr September begannen Irrsinnige Kopfschmärzen recht an der Schläfe. wurden für mich zur Hölle um das gefühl zu beschreiben..Mittlerweile bin ich am Tiefpunkt angelangt. Hab vor drei Monaten meine Arbeit niedergelegt. Habe mitbekommen das Körperlicher und nervlicher Stress wohl eine sehr große Rolle spielen.Kann mir halt schlecht vorstellen das die Normal waren. Taubheit ist vieleicht eine gute beschreibung.Nun frag ich mich ob diese massiven kopfschmerzen durch Depressionen kamen nachdem ich einige Rückschläge verkraften musste. oder waren die nach so vielen Jahren normal. Denn eigendl. war ich immer ein sehr positiv eingestellter Mensch.Zuletzt hat ich rund 12 - 14 Stunden täglich schlafen müssen damit ich es fünf tage mal nicht verschlafe und acht stunden auf arbeit ohne kopfschmerz auszukommen konnte. Wenn man alle Probleme dokumentieren würde könnte man noch zehn Seiten schreiben. Was ich allerdings zum k.... fande, das es die ganzen Jahre kein Arzt diagnostizieren konnte,obwohl eindeutige beweiße dafür vorhanden waren. Wie ein Druck auf dem Gehörgang. Die Allgemeinärtzte müssen darüber mal besser geschult werden. Ich musste nur lange zeit mit Inkompetenz erfahrungen machen. Musste mir schon sagen lassen nachdem ich wider verschlafen hatte und Freistellung brauchte,"für solche Menschen wie Sie bezahlen wir Steuern" Das war die Härte. Von Ärzten die es Jahre lang dich gebacken bekammen. Sorry ...und nun versuch ich seit Monaten die Finanzen zu bekommen. Auch das ist Deutschland !!! Aber man lernt erstaunliche sachen über seinen Körper die man nie dachte. "Faszination Mensch" Was so ein Gelenk alles bewirken kann

Mfg Alex
Hallo Anne-Sue, Sie schrieben:


Hallo! Habe seit mehreren Monaten Probleme (Druckgefühl, Schmerzen) am vorderen rechten Oberkiefer. Kein Zahnarzt wusste, woher die Probleme kommen (war bei 3 Ärzten). Nun war ich bei der Funktionsdiagnostik. Da sagte man mir, dass mein Unterkiefer total schief steht (nach links), deswegen habe ich auf der rechten Gesichtshälfte mehrere Probleme (u.a. habe ich seit Jahren rechts immer wieder Migräne, die wohl auch daher kommen sollen).
--- Die Funktiionsdiagnostiker behaupten Dinge, die sie weder "untersucht" haben, noch je beweisen können. Und von Migräne haben sie schlicht keine Ahnung. Siehe Stellungnahme der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft http://zahnfilm.de/af/index.php?option=com_content&view=article&id=582:neue-leitlinien-zur-behandlung-der-migraene&catid=17&Itemid=100005


Wenn ich auch rechts vorne auf den Ober-Kieferknochen drücke, schmerzt es dort auch. Wenn ich den Mund weit aufmache, knackt es auch ganz schön im Gelenk.
--- und ich wette, dass Sie beim Bewegen des Unterkiefers dort keine Schmerzen haben.



Ausserdem habe ich seit mehreren Wochen am rechten Ringfinger eine taube Fingerspitze. Laut Arzt soll das alles zusammenhängen.
--- wenn man den Kiefergelenk - Kopfgelenk - Wirbelsäule - Becken Zusammenhangs-Behauptern lange genug zuhört, dann braucht man ja auch keinen Orthopäden mehr für Rückenbeschwerden, sondern nur den richtigen Zahnarzt. Solche Behauptungen sind lächerlich.


Nun soll ich eine Kieferschiene bekommen, damit alles wieder an die richtige Stelle gerückt werden kann. Ich kann mir das schwer vorstellen, aber wie soll denn so eine Schiene das wieder geraderücken?
--- Irgendwohin drückt so ein Plastikteil immer. Ob das irgendeinen Sinn ergibt, wage ich füglich zu bezweifeln, nach 25 Jahren eigener Erfahrung in eigener Zahnarztpraxis.


Können wirklich dies ganzen Beschwerden durch den "Kieferschiefstand" verursacht werden?
--- Nein. Und hier bekommen Sie die wissenschaftlichen Hintergründe zu meiner Praktikermeinung: http://zahnfilm.de/af/index.php?option=com_content&view=article&id=732:mythen-der-gnathologischen-kfo&catid=1&Itemid=100006


Die Krankenkasse bezahlt da wohl nichts, oder? Der Zahnarzt lässt sich das alles privat bezahlen und hat mich schon auf Kosten zw 1500 - 3000 Euro vorbereitet (mit Vermessen, Schiene anfertigen etc...). Kann ein Kieferorthopäde so etwas auch anfertigen und über die Kasse abrechnen?
--- ja.


Viele Grüße
_________________
Joachim Wagner
Zahnarzt

www.zahnfilm.de/af
Die Webseite für chronische Schmerzen im Kiefer


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