Füllungen: Amalgam, Kunststoff, Gold, Keramik
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Thema-Überblick
Autor
Nachricht
Zahnarzt
Verfasst am: 31.03.2007, 10:26
Titel:
Zunächst wird wie bei jeder Füllung eine etwaige alte Füllung sowie die Karies entfernt.
Die Kavität wird durch Ätzung des Schmelzrandes mit hochprozentiger Phosphorsäure (35-37%) vorbereitet.
Durch die Freilegung der Schmelzprismen wird die Verbindung zwischen Zahn und Füllungsmaterial verbessert, sichtbar in der milchigen Oberfläche des sonst hochglänzenden Zahnschmelzes. Nach Spülung und Trocknung der Kavität wird ein dünnflüssiges Monomer aufgebracht und mit blauem Licht polymerisiert. Die Komposite werden anschließend schichtweise in die Kavität eingebracht und mit blauem Licht (Halogen- oder LED-lampe) ausgehärtet. Das schichtweise Vorgehen verhindert die Bildung von Randspalten infolge der unvermeidlichen Polymerisationsschrumpfung des Kunststoffs.
Abschließend erfolgt die Formgebung und Abtragung von Kunststoff-Überschüssen mit Schleifkörpern, sowie die Politur.
Quelle: Wikipedia
Zahnarzt
Verfasst am: 31.03.2007, 10:25
Titel:
Welche Materialien gibt es?
Die Matrix von Kompositen besteht meist aus Kunststoffen auf Acrylatbasis, wie HEMA oder TEGDMA. Daneben können auch Spuren von Formaldehyd, Glutaraldehyd und Säuren enthalten sein. Als Füllstoffe kommen Glas-, Keramik und Quarzteilchen zum Einsatz, deren Verbindung mit dem Kunststoff durch eine Beschichtung mit Silanen verbessert wird.
Zahnarzt
Verfasst am: 31.03.2007, 10:25
Titel: Komposit (Kunststofffüllung)
Komposit, Kunststofffüllung
Komposite sind Füllungsmaterialien für die zahnärztliche Behandlung. Sie bestehen aus einer organischen Kunststoffmatrix, die mit anorganischen Füllkörpern versetzt ist. Ihre Anwendung erfolgt vor allem im Frontzahnbereich ("weiße Füllung"). Heute wird Komposit mit höherem Füllkörpergehalt vermehrt auch im Seitenzahnbereich verwandt, mit vielversprechenden Ergebnissen. Wichtig ist hierbei vor allem die relative oder absolute Trockenlegung (z. B. mittels Watterollen oder Kofferdam: ein über die Zähne gezogenes Gummituch). So erreicht man eine bessere Adhäsion am Dentin und Schmelz und verhindert postoperative Hypersensitivitäten.
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