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zu meiden. Erst durch eine klinische und radiologische Untersuchung kann
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Thema-Überblick
Autor
Nachricht
Zahnarzt
Verfasst am: 31.03.2007, 10:40
Titel:
Therapie
* Therapie der Grunderkrankung, wenn möglich
* Häufig trinken
* Mundspülungen mit Salbeitee
* Mundhygiene (Zahnbürste, Zahnseide, Zungenschaber). Die Hauptmenge der "Geruchsbakterien" sitzt auf dem Zungenrücken. Nach dem Frühstück und nach dem Mittagessen Zähne putzen.
* Desodorierende (wie Chlorophyll) und antibakterielle Mundspüllösungen (Chlorhexidin, Cetylpyridiniumchlorit (CPC)). Chlorhexidin tötet sehr zuverlässig und ohne Nebenwirkungen die Bakterien im Mund ab, darf aber laut Medikamentenhinweis nur ca. zwei Wochen verwendet werden.
* Weiter kann mit einer noch zusätzlich zu verdünnenden 3%igen Wasserstoffperoxidlösung therapiert werden. Hierzu wird ein Esslöffel Wasserstoffperoxid auf ein Glas Wasser (Verhältnis der Wasserstoffperoxidlösung zu Wasser mindestens 1:10) verdünnt und der Mund damit gespült. Die Lösung soll dabei nicht getrunken werden!
Der Verzehr zuckerfreien Joghurts verringert Mundgeruch.
Oft neigen Betroffene aus Unkenntnis zum Überdecken des üblen Geruchs durch den Dauerkonsum von Pfefferminzbonbons oder Kaugummi oder die Verwendung kosmetischer Mundwasser. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ist jedoch nur vorübergehend und wird von den Nebenwirkungen häufig übertroffen. Zuckerhaltige Süßigkeiten fördern bei Dauergebrauch Karies, Bonbons mit Zuckeraustauschstoffen wirken abführend.
Quelle: Wikipedia
Zahnarzt
Verfasst am: 31.03.2007, 10:39
Titel:
Diagnostik
Für den Halitose-Patienten sehr verunsichernd ist die Tatsache, daß der Geruch des eigenen schlechten Atems selbst nicht wahrgenommen werden kann, da der Geruchssinn nur auf Veränderungen der Konzentration eines Duftstoffes anspricht (siehe auch olfaktorische Wahrnehmung). Abhilfe versprechen kleine Atemmeßgeräte für die Handtasche, mit denen der Schwefelgehalt der Ausatmungsluft festgestellt werden kann.
* Schnelltest: Ablecken des Handrückens, trocknen lassen des Speichels und daran riechen
* Organoleptische Prüfung
* Gaschromatographie mittels Halimeter (Messung der Konzentration flüchtiger Schwefelverbindungen)
* ggf. internistische Untersuchung zum Ausschluss einer Allgemeinerkrankung
Zahnarzt
Verfasst am: 31.03.2007, 10:39
Titel:
Risikofaktoren
* Rauchen
* Mundatmung
* Schnarchen
* Schnupfen (wegen des proteinhaltigen Schleimes, der aus der Nase in den Rachen und damit auf den hinteren Anteil des Zungenrückens gelangt)
* Hungerperioden (Diät zur Gewichtsreduktion) führen zu Acetongeruch
* zu geringe Flüssigkeitsaufnahme
* ein hoher Proteinanteil in der Nahrung
* ein niedriger Ballaststoffanteil in der Nahrung (wegen der mangelnden Abnutzung der Zungenpapillen bilden sich Nischen, in denen die Bakterien sich ansiedeln können)
* geringe Speichelproduktion (Xerostomie) durch bestimmte Medikamente, Bestrahlung, Erkrankungen der Speicheldrüsen
Zahnarzt
Verfasst am: 31.03.2007, 10:39
Titel:
Ursachen von Mundgeruch
Als Auslöser von Mundgeruch kommen lokale oder systematische Ursachen in Betracht. In 80-90% der Fälle liegen lokale Ursachen vor - entweder in der Mundhöhle oder im Nasen-Rachen-Raum.
Lokale Ursachen für Mundgeruch sind:
* Mangelnde Mundhygiene (Plaque)
* Schlechter Zahnstatus (Karies, Wurzelreste)
* Genuss von Alkohol (selbst bei alkoholhaltigen Mundwassern)
* Rauchen
* Entzündungen der Mundschleimhaut und/oder des Zahnfleischs (Stomatitis, Gingivitis, ANUG, Gingivostomatitis herpetica)
* trockener Mund (ist schon bei normalen Sprechberufen weit verbreitet)
* Entzündungen des Zahnhalteapparats (Parodontitis, parodontale Taschen)
* Andere Infektionen der Mundhöhle (z.B. Soor)
* Infektionen im Nasen-Rachenraum (Sinusitis, Tonsillitis, Pharyngitis, Rhinitis, Mononucleosis infectiosa, Mandelsteine)
* Maligne Tumoren
Systemisch bedingter Mundgeruch kann entstehen durch:
* Allgemeinerkrankungen, z.B.
o Diabetes mellitus, Diabetisches Koma
o Niereninsuffizienz
o Leberzirrhose, Coma hepaticum
o Ösophagusdivertikel
* Nahrungs- und Genussmittel (Knoblauch, Alkohol)
* Schwefelhaltige Medikamente (Disulfiram, Dimethylsulfoxid)
Quelle: Wikipedia
Zahnarzt
Verfasst am: 31.03.2007, 10:39
Titel:
Pathophysiologie
Mundgeruch entsteht durch flüchtige Schwefelverbindungen, die sich unter die ausatmende Atemluft mengen. Dazu zählen unter anderem Schwefelwasserstoff (H2S), Cadaverin und Methylmercaptan. Diese Stoffe entstehen z.B. durch die bakterielle Zersetzung von Nahrungsmittelresten oder totem Gewebematerial.
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