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Thema-Überblick
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Nachricht
Becci
Verfasst am: 17.03.2008, 14:19
Titel: Teurer Zahnersatz - Alternativen?
Hallo,
Es geht um ein Bissproblem, kann seit zwei Jahren nicht mehr richtig beißen und kauen. Die Bisssituation hat eine Schmerzhaftigkeit des gesamten Gebisses nach sich gezogen. Auslöser sind mittlerweile bekannt: zwei Weisheitszähne, 28, 48. 48 entfernt in 07/07. 28 ist Bestandteil einer Brücke.
Fehlbisslage - mit bloßem Auge erkennbar - ist offenbar und eindeutig seit 06/06 - der damals zuständige Zahnarzt machte aber keine Funktionstherapie zur Wiederherstellung der korrekten Bisslage, sondern fertigte sehr teuren Zahnersatz plus 2 Implantate in den Quadranten 1 und 4 an. Das Ganze passte nicht - wie auch? Zahnersatz in 1 und 4 provisorisch eingeklebt. Dann wurde Zahnersatz in den Quadranten 2 und 3 beschliffen, was endgültig in die Katastrophe führte. Zahnarzt wusste nicht weiter.
In 01/07 Zahnarzt für Funktionstherapie aufgesucht. Therapie (Schienentherapie, Physiotherapie)langwierig, aber prozesshaft progressiv erfolgreich, mit Beistand eines weiteren, im Auftrag der funktionsbehandelnden Praxis konsultierten ZAs. Derzeitiger Stand: der Weisheitszahn 28 sperrt den Unterkiefer nach hinten hin, schiebt diesen beim "Zubeissen" immer ein Stück nach vorne, verbliebener Teil der Ursache des ganzen Problems, das auch mit Schiene nicht auflösbar ist. Weitere Behandlung steht an: Weisheitszahn behandeln, Bisslage auf Schiene noch einmal korrigieren und dann Langzeitprovisorien in allen 4 Quadranten.
Funktionstherapie-Praxis riet mir zu einem Mängelverfahren bezüglich des in 1 und 4 eingebauten, nicht passenden Zahnersatzes, damit es keine Schwierigkeiten gibt mit der Weiterbehandlung in der neuen Praxis. Derzeitiger Stand: PEA hat Mängelanspruch zurückgewiesen, eine völlig absurde Entscheidung. Widerspruch ist eingelegt. Ich rechne mit Sozialgerichtsverfahren.
Nur: ich muss schnellstmöglich behandelt werden, ich kann das nicht mehr aushalten, ich habe eine Odyssee hinter mir. Die Funktionstherapie-Praxis steht in den Startlöchern - und nichts geht weiter. Der PEA hat sich 3!!! Wochen Zeit gelassen, um der KK die praktisch Ein-Satz-Mitteilung über den ablehnenden Bescheid zu machen. Der Zahnersatz, um den es geht, ist provisorisch einzementiert und jederzeit entfernbar - ich verstehe nicht, warum hier keine Lösung des Problems vereinbart wurde.
Was kann ich tun? Wie gehe ich vor? Wo außer bei zugelassenen Anwälten kann ich noch Rechtsberatung bekommen? Sind die Ausschüsse der KZV nicht verpflichtet zu einer Frist, innerhalb derer die Bearbeitung eines Mängelverfahrens zu bearbeiten ist? Wie sichere ich meine Ansprüche - der Zahnersatz passt nicht und ich habe unglaublich viel Geld bezahlt! Gibt es Organisationen, die Patienten-Interessen vertreten?
Sorry für den Roman.
Becci
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