Füllungen: Amalgam, Kunststoff, Gold, Keramik
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Thema-Überblick
Autor
Nachricht
jobohrer
Verfasst am: 11.04.2008, 15:23
Titel: Beherrscht der Zahnarzt seine Arbeit nicht?
Hallo Gunther, Sie schrieben:
Ich habe mehrere Keramikinlays - beidseitig, oben und unten. In regelmässigen Abständen zerbrechen die Inlays, fallen raus, kleine Teile brechen weg etc. Kein einziges der 6-7 Inlays hat bisher länger als ein Jahr gehalten!
--- Geil.
Ich bin in regelmässigen Abständen bei meinem Zahnarzt, um die kaputten Inlays ersetzen zu lassen.
--- Klar
Der Zahnarzt ist mittlerweile genervt (Kosten und Image!)
--- ich wäre am Explodieren
und ich habe so langsam kaum mehr Vertrauen in die Arbeit meines Zahnarztes. Ganz zu Schweigen von den immer wieder anfallenden Kosten.
Meine Frage: ist hier von einem Materialproblem oder einem handwerklichen Problem bei der Herstellung auszugehen (Laborpfusch)? Beherrscht der Zahnarzt seine Arbeit nicht? Liegt es an mir??
--- Ihre Frage ist berechtigt. Es ist wahrscheinlich ein kombiniertes Problem. Ich habe keine Möglichkeit von hier aus meine Theorie zu verifizieren, aber nach Ihrer Schilderung und der Annahme, dass der betroffene Kollege sicherlich auch keine Lust auf ständige Wiederholungen hat, behaupte ich, dass
- Sie knirschen wie Harry
- Keramikteilchen nicht für Knirscher geeignet sind
Sie fragen sich, woher ich meine Weisheiten habe? Von 22 Jahren eigener Praxis und entsprechenden eigenen Mißerfolgen. Harten Knirschern (etwa 10% der Kundschaft) biete ich grundsätzlich keine Keramik mehr an, wenn es nicht kosmetisch unumgänglich ist. Knirscher brauchen Metall, am liebsten eine harte Goldlegierung.
Viele Grüße
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