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Thema-Überblick
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Gast
Verfasst am: 25.07.2008, 12:27
Titel:
Hallo an alle!
Im Internet scheint es ja nicht übermäßig viele Seiten zum Thema Veneers zu geben, bzw. die meisten bieten keine detaillierten Informationen. Ich habe z.B. noch diese Quelle gefunden:
http://www.ratgeber-veneers.de
Inhaltlich kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Veneers scheinen wirklich derzeit "in aller Munde" zu sein. Was mich immer etwas abschreckt sind die immens hohen Kosten. Hat Jemand da schon konkrete Erfahrungen gemacht? Für mich wäre es evtl. interessant ein oder zwei Zähne mit Veneers zu belegen.
Ich habe einen abgestorbenen Frontzahn, da würde das sicherlich ganz gut aussehen.
Danke für eure Antworten!
Gast
Verfasst am: 09.06.2008, 21:11
Titel: Veneers inzwischen ohne vorheriges Beschleifen möglich
Hallo zusammen,
habe gerade in einer Beauty Zeitschrift gelesen, dass inzwischen auch Veneers hergestellt werden können bei denen die Zähne vorher nicht beschliffen werden müssen. Ist in Amerika wohl schon lange Präsent und wird nun auch in Deutschland und ganz Europa angeboten. Geht also ganz ohne Spritze und soll nicht länger als 90 Minuten dauern. Infos habe ich gefunden unter
www.white-veneers.de
Jack Johnson
Verfasst am: 31.03.2007, 15:16
Titel:
Vorgehen
Es wird eine dünne Schicht (0,3-1,0mm) vom Zahnschmelz abgetragen. Diese Präparation erfolgt nach den anatomischen Gegebenheiten mit dem Ziel, ein optimales kosmetisches und haltbares Ergebnis zu erzielen. Es erfolgt ein Abdruck. Die provisorische Versorgung erfolgt mit Kunststoffveneers. Der Zahntechniker fertigt das Veneer auf dem Modell an und gibt es zum Einsetzen zum Zahnarzt. Nach der Einprobe durch den Zahnarzt wird der Zahn gereinigt und idealerweise mit Hilfe von Spanngummi Kofferdam trockengelegt. Der Zahnschmelz wird angeätzt, eventuell frei liegendes Dentin wird mit einem sog. Dentinadhäsiv behandelt. Das Keramikveneer wird mit speziellem Keramikätzgel behandelt und silanisiert, um eine gute Haftung des Komposit-Kunststoff-Klebers zu gewährleisten. Das Verkleben der Keramik mit dem Zahn ist recht aufwändig und dauert in der Regel mit allen vorbereitenden Maßnahmen etwa 30 Minuten.
Ob und ggf. in welchem Umfange einem privat krankenversicherter Patienten die Honorar- und Laborkosten für die Anfertigung und den Einsatz solcher Präparationen von seiner Krankenversicherung zu erstatten sind, sorgt mitunter für Streit. Jedenfalls dann, wenn das Veneer nicht lediglich aus ästhetischen Gründen verwendet wird, sondern als vertretbare Heilbehandlung anzusehen ist, gelangt das Landgericht Frankfurt am Main, Urt. v. 22.07.2004 - 2/23 O 299/01 - zu einer Erstattungspflicht der privaten Krankenversicherung.
Geschichte [Bearbeiten]
Erste Veneers gab es in den 30er Jahren. Damals noch als Kunststoffveneers. Der damalige Kinderstar Shirley Temple hatte wohl zu kurze, hässliche Milchzähne. Am Set musste immer ihr Zahnarzt mit etlichen Veneers für sie zugegen sein. Die Klebetechnik war damals noch nicht bekannt. Veneers werden von Zahntechnikern hergestellt. Es gibt Zahntechniker, die sich auf die Herstellung von keramischen Veneers für kosmetische Restaurationen spezialisiert haben.
Jack Johnson
Verfasst am: 31.03.2007, 15:15
Titel:
Vollkeramische Restauration
Keramik ist Licht durchleitend und zahnfarben, chemisch inert, d.h. sie geht im Mund nicht in Lösung, deshalb biologisch sehr verträglich, ermöglicht ein sehr ästhetisches Zahnbild. Keramik ist geeignet für Einlagefüllungen (Inlays), Onlays, Teilkronen, Veneers (Frontzahnschalen bei Verfärbungen), Kronen und Brücken. Zum Einsatz kommen Silikatkeramik (Frontzahn, Prämolaren), Oxidkeramik (Prämolar, Molar), Zirkonoxidkeramik (Kronen und Brücken im Seitenzahngebiet).
Mit Hilfe von Veneers (engl: Verblendungen) lassen sich Verfärbungen als auch Zahnschiefstellung korrigieren oder eine ganz neue Zahnfarbe ermöglichen. In der Regel werden dabei alte Kunststofffüllungen oder Eckenaufbauten entfernt.
Jack Johnson
Verfasst am: 31.03.2007, 15:15
Titel: Was sind Veneers?
Veneer
Veneer ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche - vor allem von Frontzähnen - aufgebracht wird. Die Haftschale besteht aus Keramik (Porzellan). Generell stellt der Einsatz von Keramik-Veneers keine gesundheitliche Gefährdung dar, weil das Keramikmaterial eine sehr hohe Bioverträglichkeit hat. Probleme gibt es nur bei sehr massiv fluoridiertem Zahnschmelz. Mit Veneers können leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen korrigiert werden. Durch Veneers erhalten die sichtbaren Oberflächen der Zähne ein optimiertes Aussehen, und auch die Zahnfarbe wird bei diesem Verfahren individuell korrigiert.
Veneer ist das englische Wort für "verhüllen" oder "verdecken".
Vorliegende klinische Langzeituntersuchungen belegen, dass innerhalb von sechs Jahren nur zwei Prozent der Keramik-Veneers verloren gehen. Diese positive Bilanz hat zur Anerkennung des Verfahrens durch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) geführt.
Quelle: Wikipedia
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