Sie fragen - wir antworten
Antwort schreiben
Name
(wenn Sie anonym bleiben möchten, bitte Feld frei lassen!)
Achtung!
Bitte erläutern Sie uns Ihr zahnmedizinisches Problem so präzise und
umfassend wie möglich. Je klarer die Frage, desto besser die Antwort(en).
Für gewöhnlich wird einer unserer Zahnärzte auf Ihr Anliegen innerhalb
von 1-3 Tagen antworten, jedoch ersuchen wir um Verständnis, wenn
keine Fragen beantwortet werden, die nicht genügend Informationen
enthalten.
Bitte beachten Sie auch, dass dieses Forum den Besuch bei einem Zahnarzt
NICHT
ersetzen kann!
Es soll nur dem Informationsaustausch dienen
.
Wir ersuchen Sie in Ihrem eigenen Interesse den Gang zum Zahnarzt nicht
zu meiden. Erst durch eine klinische und radiologische Untersuchung kann
man eine Diagnose erstellen und eine Beratung durchführen,
NICHT
über
das Internet.
Weitere Informationen bezüglich dieses kostenlosen Services finden Sie
in folgendem Beitrag:
Wichtige Hinweise
.
Wenn Sie zufrieden waren, so ersuchen wir Sie uns weiter zu empfehlen.
Titel
Nachrichtentext
Smilies
Schriftfarbe:
Standard
Dunkelrot
Rot
Orange
Braun
Gelb
Grün
Oliv
Cyan
Blau
Dunkelblau
Indigo
Violett
Weiß
Schwarz
Schriftgröße:
Winzig
Klein
Normal
Groß
Riesig
Tags schließen
BBCode in diesem Beitrag deaktivieren
Bitte die sechs Buchstaben eingeben (Spam-Schutz)!
Thema-Überblick
Autor
Nachricht
Deas
Verfasst am: 30.03.2007, 20:11
Titel: Verlauf des Zahnhartsubstanzverlustes
Zahnhartsubstanzverlust
Ein gewisser Zahnhartsubstanzverlust ist physiologisch ("normal"). Obwohl Zahnschmelz zu den härtesten Substanzen im Körper gehört, zeigen sich im Laufe des Lebens Abnutzungsspuren in Form von Schlifffacetten an den Zähnen. Diese betreffen zunächst nur den Schmelz. Ist dieser an einigen Stellen vollkommen abgetragen, liegt das Dentin frei. Dieses ist viel weicher als der Schmelz, weshalb eine weitere Abnutzung schneller voran schreitet. Insgesamt setzt sich dieser Prozess verhältnissmäßig langsam über Jahrzehnte fort. Darum hat der Körper viel Zeit, sich an die Veränderungen anzupassen. Nur selten kommt es zu massiven, behandlungsbedürftigen Störungen im funktionellen Kausystem.
Um den Substanzverlust zu kompensieren, können an verschiedenen Stellen im Kausystem leichte Veränderungen stattfinden. Damit versucht der Körper, die Zähne zu jedem Zeitpunkt in alle Richtungen abzustützen und zu schützen, um so die vollständigen Kau- und Sinnesleistungen zu ermöglichen. Um die ursprüngliche Höhe der Zähne beizubehalten, wird im Bereich der Wurzelspitze Zement angelagert und der Zahn nach und nach aus dem Knochenfach geschoben (Elongation). Im Bereich der Alveole können außerdem Umbauten durch die Knochenzellen vorgenommen werden. Damit werden die distalen ("hinteren") Zähne leicht nach mesial ("vorn") verschoben und ein fehlender Berührungsbereich an den Approximalflächen, zum Beispiel aufgrund von Attrition, wird kompensiert (Mesialdrift).
Schließlich steht das Dentin als Pulpa-Dentin-Einheit mit der nervalen Versorgung des Zahnes in Verbindung. Ist der schützende Schmelzmantel abgetragen werden Schmerzreize wie kalt, heiss und süss früher wahrgenommen. Der Körper wehrt sich dagegen, indem Sekundär- und Tertiärdentin (Reizdentin) gebildet wird. Dieses schützt die Pulpa zum einen durch seine Dicke, Tertiärdentin schneidet außerdem die Dentinkanälchen ab und unterbricht damit die Reizweiterleitung.
Quelle: Wikipedia
Suchen
::
Login
::
Registrieren
::
Impressum
::
Für Zahnärzte
::
Wurzelbehandlung?